Schlagwort-Archive: Messe

PR-Instrument Messe – Wo Menschen sich nachhaltig vernetzen

basel1PR ist ein persönliches Geschäft zwischen Menschen. Das wird es – trotz der Verlagerung vieler Kommunikations- wege in den digitalen Raum – immer bleiben. Dass der individuelle Austausch zwischen relevanten Stakeholdern in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung ist, liegt auf der Hand. Da es Fachmessen sind, die bedeutende Vertreter einzelner Branchen regelmäßig zusammenführen, sind sie eines der wichtigsten Instrumente der PR, insbesondere der Produkt-PR. PR-Instrument Messe – Wo Menschen sich nachhaltig vernetzen weiterlesen

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Die Messe 4.0: Ein „365 Grad“-Kommunikationsereignis

404535_355579137794619_778914802_nDie Messe ist ein wichtiges Kommunikations- instrument – nicht nur für uns und unsere Kunden. Denn kaum ein anderes Instrument im PR-Mix bietet Unternehmen so vielfältige Berührungspunkte mit der Öffentlichkeit wie Messen. Auf mehreren Ebenen können hier Marke und Produkte effektiv kommuniziert werden, persönlich wie medial. Vor dem Hintergrund konjunktureller Unsicherheiten, des Strukturwandels in spezifischen Branchen und einer zunehmenden Zahl von Vertriebs- und Kommunikationskanälen stellt sich jedoch verstärkt eine Frage: Sind Messen als Kommunikationsinstrument überhaupt noch zeitgemäß? Die Antwort lautet: ja – und es ist sehr wahrscheinlich, dass ihre Bedeutung immer größer wird. Ein Umstand, auf den sich die PR einstellen sollte.
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Der Höhepunkt des Uhren- und Schmuckjahres – Mein Besuch auf der Baselworld

– von Julia Wiedmann –

Entdeckte Trends: Kreativität und Individualismus

Der Schmuck- und Uhrenindustrie geht es gut. Seit der letzten großen Krise 2008/2009 hat die Branche jährlich ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, jedenfalls gefühlt; schon wenn man in die Basel-Welt eintaucht, trifft man auf mächtige Messestände, die mehr als beeindrucken.

Auf der Suche nach Trends der Uhrenbranche stieß ich in Halle A auf extrovertiertes Design. Was die Traditionsmarken für ihre Kunden im petto haben, geht weit über Zeitmessung hinaus. Individualität ist auf dem Vormarsch, sowie eine gesunde Portion Nostalgie für die „Golden Oldies“.

Damenuhren werden 2014 wieder kleiner. Damit wird die Grenze zwischen Damen- und Herrenuhren deutlicher . Erweitert hat sich auch das Repertoire der verfügbaren Armbänder. Während Leder- und Metallarmbänder weiterhin die Klassiker sind, werden einige besonders sportive Uhren auch mit Kautschuk- beziehungsweise Silikonarmbändern angeboten. Völlig neu für mich war das sogenannte NATO-Armband. Es basiert auf einem Modell , das das britische Verteidigungsministerium  in den 1960er Jahren entwickelt hat.  Eigentlich wurde es in der englischen Armee erfunden, um die Uhren im Einsatz am Handgelenk zu befestigen.

Zum Thema Individualität als Trend der Uhrenindustrie: Begehren kann man bei Kunden nur noch durch absolute Exklusivität erzeugen. Also lässt sich die Branche immer ausgefallenere Funktionen, Designs und Materialien einfallen. Mit der klassischen Zeitanzeige hat das alles nicht mehr viel zu tun. Mit großem Kunsthandwerk sehr wohl.

Für die Schmuckbranche gilt: Wer Glitzer und Glamour liebt, kann sich freuen. Der kluge Schmuckhersteller stellt 2014 Preziosen her, den sich die Frauen selber kaufen, anstatt ihn sich schenken zu lassen. Dabei gilt: XXL ist gefragt! Der Schmucktrend des Sommers sagt eines klar: groß und größer muss es sein. Zarte Kettchen, dünne Armreifen und kleine Ohrstecker sind passé, jetzt wird alles in pompös und mächtig getragen. Sollen andere bescheiden sein; Frauen punkten in diesem Jahr mit prachtvollem Glitzerschmuck, lautet ein wichtiges Modemotto 2014. Mein persönliches Fazit: Kreativität ist die schöpferische Fähigkeit, Neues zu erschaffen. Beeindruckt und voller Inspirationen verließ ich die 42. Weltmesse für Schmuck und Uhren.

 

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A fair(y)tale

– von Evelyn Großmann –

Ein Besuch auf der Inhorgenta Munich – das heißt ein Tag voll neuer Impressionen, interessanter Gespräche, beeindruckender Vielfalt. Das wusste ich schon, bevor ich am Freitag in München eintraf. Aber nur theoretisch. Aus Erzählungen, Bildern und Informationstexten.

Doch die wahren Dimensionen dieses Events, das mittlerweile auf bereits 41 Jahre Tradition zurückblickt, wurden mir erst klar, als ich das riesige Messegelände betrat. Im Wind wehten meterhohe Flaggen mit dem Inhorgenta-Logo. Der fast schon endlose Weg zum Eingang war gesäumt von Plakaten der Aussteller, die Lust auf mehr machten. Und dort, hinter den Glastüren und schickem Empfangsbereich, öffnete sich an meinem 75. Tag bei Convensis eine für mich neue Welt. Hier präsentieren Jahr für Jahr zahlreiche Uhren- und Schmuckmarken ihre Meisterstücke. Überall glänzen polierte Oberflächen, glitzern geschliffene Steine in allen Farben. Die Vielfalt ist riesig.

Evelyn Großmann, Junior Manager Communications, am Stand des Ausstellers Junghans

Von klassisch-edlen Zeitmessern aus traditionsreicher Uhrmacherkunst, bis hin zu poppig-schrillem Designschmuck – für jeden Geschmack und Stil ist etwas dabei. Neben den großen, luxuriösen Ständen reizen ungewöhnliche Messeauftritte mit kreativen Einfällen. Da kann es schon vorkommen, dass dem überraschten Besucher plötzlich ein Pulk Damen in, nunja, „sommerlicher Strandkleidung“ über den Weg läuft. Oder der Messestand aus einem futuristisch anmutendem Airstream Campingmobil besteht. Für neue Gedankenanstöße ist die Inhorgenta Munich die richtige Plattform. Hier beeindrucken die Aussteller mit ihren neuen Produkthighlights nicht nur die Besucher, sondern inspirieren sich auch gegenseitig. Trends werden gesetzt und präsentiert. Deshalb ist ein Besuch auf der Inhorgenta Munich in jedem und für alle Sinne spannend.

Die Zeit steht für ein paar Tage still – und fliegt doch in einem Augenblick vorbei. Zum ersten Mal war auch ich dabei im Trubel der Messe. Für unseren Kunden Junghans durfte ich den Pressevertretern die neuesten Highlights aus der Kollektion vorstellen und mögliche Veröffentlichungen besprechen. Pressekonferenz, Preisverleihung, Einzeltermine.  So ein Tag auf der Inhorgenta Munich geht schnell vorbei. Nach etlichen Gesprächen mit Journalisten unterschiedlichster Redaktionen, engagierter Aussteller und Koryphäen der Branche trat ich am Abend müde, aber glücklich wieder den Heimweg an. Mit vielen neuen Eindrücken und Gedanken im Gepäck ging es zurück quer durchs Land. Auf Wiedersehen, Inhorgenta Munich! Bis zum nächsten Mal!

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