Kategorie-Archiv: Convensis Inside

Gutes tun zur Weihnachtszeit: World Vision

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch von nun an jeden Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die Mitgliedern unseres Teams am Herzen liegt. Helft mit!

World Vision ist ein christliches Kinderhilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft.In Deutschland gibt es World  Vision seit 1979. Derzeit schenkt die Organisation 150.000 Patinnen und Paten in aller Welt Hoffnung und Perspektiven für eine bessere Zukunft. Mit einer Patenschaft werden nachhaltige Regional-Entwicklungsprojekte unterstützt, die sowohl dem Patenkind als auch der Familie und der Dorfgemeinschaft helfen. Dabei liegt liegt der Fokus vor allem auf dem Wohlergehen von Babys und Kleinkindern. Angesichts der schwierigen Umstände, in die sie hineingeboren werden, sind sie besonders auf Fürsorge angewiesen.

World Vision Deutschland wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und empfohlen und unterliegt der Selbstverpflichtung des Deutschen Spendenrates. World Vision Deutschland ist Mitglied bei „Aktion Deutschland Hilft“, dem Bündnis von zehn deutschen Hilfswerken unter der Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker. International unterhält World Vision offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF und hat Beraterstatus beim Flüchtlingskommissariat (UNHCR).

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Gutes tun zur Weihnachtszeit: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch von nun an jeden Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die Mitgliedern unseres Teams am Herzen liegt. Den Start machen die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, eine der größten diakonischen Einrichtungen Europas. Helft mit!

Seit 140 Jahren setzten sich die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel für alle ein, die auf Hilfe, Unterstützung oder Assistenz angewiesen sind. Als diakonische Einrichtung, in der Menschen mit Epilepsie, geistiger Behinderung oder psychischen Beeinträchtigungen, alte und kranke Menschen, Jugendliche mit sozialen Problemen und wohnungslose Menschen betreut werden, erfahren so pro Jahr über 200.000 Menschen Hilfe. Zusätzlich zur allgemeinen Betreuung werden viele weitere Dienste angeboten: Neben der Unterstützung von Kindern und Senioren sowie Hospizdiensten wird ein besonderer Fokus auf die Unterstützung von an Epilepsie erkrankten Menschen gesetzt.

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Sommer-Gewinnspiel

Sommer-Gewinnspiel

 

Jetzt heißt es: Liegestuhl ausrichten, Sonnenschirm aufklappen und schön den Blick in die Ferne schweifen lassen…

Damit der Urlaub gefühlt näher rückt, helfen wir euch beim Kofferpacken! Wir verlosen eine knallgelbe Ice-Watch Uhr, ein Urlaubs-Lesebuch und ein Duschgel von MAX BENJAMIN, das herrlich nach weißem Granatapfel duftet…
Mitmachen könnt ihr ganz einfach: verratet uns auf Facebook, wohin eure nächste Reise geht und schon habt ihr die Chance, das sommerliche Päckchen zu gewinnen.

Viel Glück!

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100 Tage Convensis

Im kalten Dezember beginnt meine Convensis Zeit. Umgeben von vorweihnachtlichen Gefühlen und freudigen Gedanken an die besinnliche Zeit zwischen den Jahren, steige ich ein in die Welt der PR. Man könnte meinen, so kurz vor Weihnachten interessieren sich die Cosmopolitan, Madame, Instyle, GQ und die Vogue ausschließlich für Themen mit roten Schleifen, viel Schnee und knisterndem Kaminfeuer. Weit gefehlt –  in der Heftplanung ist man bereits im Frühling angelangt. Und so spielen auch in der PR bereits Themen des neuen Jahres eine Rolle: Valentinstag, Frühling, Ostern und die weltweit größte Uhren- und Schmuckmesse, die Baselworld 2013, beschäftigen die Kolleginnen und Kollegen intensiv. So vertiefe auch ich mich in diese Themen und verfasse PR-Texte zu Produkten, Unternehmensneuigkeiten und historischen Meilensteinen, die in 2013 relevant werden.

Nina Schneider, Manager Communications bei der Convensis Group

Am Jahresende ist es auch an der Zeit, das gelaufene Jahr Revue passieren zu lassen, Manöverkritik zu üben und schließlich mit neuer Energie und frischen Ideen in die PR-Planung des Folgejahres zu gehen. Welche Themen werden interessant sein, wie wird die strategische Ausrichtung des Kunden aussehen, wann kann der Konsument mit Neuheiten rechnen und auf welchen Veranstaltungen werden wir gemeinsam vertreten sein? Zu diesem Moment ist es gar nicht so schlecht, die neue Beraterin zu sein und mit einem kritischen Blick von außen in die Analyse zu gehen, was aber nicht heißen soll, dass die Arbeit des bisherigen Beraters über den Haufen geworfen wird. Bewährte Kommunikationsmaßnahmen, erfolgreiche Gewinnspiele, wertvolle Kontakte zu Redaktionen und besonders schillernde Pressemitteilungen können sehr gut als Vorlage für die weitere PR-Arbeit dienen.

Ebenso nützlich ist ein ausgeprägtes Teamwork. Wenn der Kunde neu, die Produkte unbekannt und der Arbeitsplatz noch nicht vertraut sind, stellen sich helfende Hände als umso wertvoller dar. Und so lerne ich meine Kolleginnen und Kollegen schätzen, die jederzeit ein offenes Ohr für mich haben und mich in den wilden Wogen der PR-Welt nicht untergehen lassen. Teamarbeit wird bei Convensis großgeschrieben und so wurde ich von der ersten Minute an tatkräftig unterstützt und bestens beraten – die Berater-Kultur ist eben auch intern ein geschätztes Gut. Bei einem guten Glas Wein auf der Weihnachtsfeier, die ich nach zwei Wochen Agenturzugehörigkeit gleich miterleben darf, lerne ich dann auch ein wenig von der privaten Seite meiner Kolleginnen und Kollegen kennen und fühle mich sofort wohl.

Nach drei Wochen in der Agentur geht es dann zurück zur Familie in die erholsamen Weihnachtsferien. Ich gehe mit einem guten Gefühl und kann bereits einiges berichten: Ich habe Texte verfasst, Kunden beraten, an Team-Projekten teilgenommen und mich auf die im Januar stattfindenden Pressetage auf der Berliner Fashion Week vorbereitet. Schon jetzt bin ich begeistert von diesem Event und werde auch vor Ort im Hotel Adlon nicht enttäuscht. Redakteure, Models, Agenten, PR-Berater und jede Menge Modebegeisterte tummeln sich im eiskalten Berlin um das Brandenburger Tor und besuchen die Shows der großen Designer. Unser PR-Team hat sich im Hotel Adlon eingerichtet und ist überwältigt vom Blick auf das verschneite Brandenburger Tor, durch das ein Teil des hell erleuchteten Fashion-Zelts zu erkennen ist. Während der Termine mit den Redakteuren präsentieren wir die Kollektionshighlights unserer Schmuck- und Uhrenkunden und tauschen uns über die Trends der nächsten Wochen und Monate aus. Abseits der Pressetermine bieten die Partys und Modeschauen, die wir zusammen besuchen, den brisanten Gesprächsstoff der nächsten Wochen. Nicht nur hippe Modestile, schillernde Persönlichkeiten aus der Welt der Mode und der Medien und köstliche Häppchen zu guter Musik lassen uns ins Schwärmen kommen – auch der eine oder andere Promi, dem wir abends über den Weg laufen, macht uns zuversichtlich: Berlin, wir kommen wieder!

Blick aus der Convensis Fashion Suite: Das winterliche Brandenburger Tor.

Aber zuerst geht es nach München auf die Inhorgenta Munich 2013, die Messe für Schmuck, Uhren und Lifestyle. Bepackt mit Pressemappen, Katalogen und schicken Outfits macht sich ein großes Convensis-Team auf den Weg ist das verschneite München. Der Winter verfolgt uns auch Ende Februar noch, allerdings nur bis zum Eingang der Messehalle. Kaum haben wir die Eingangshalle betreten, weht uns ein warmer Messewind um die Nase und macht uns vertraut mit den Akteuren der nächsten Tage: Aussteller, Einkäufer, Vertriebsverantwortliche, Presseleute, Familien und Convensis tummeln sich zwischen Ständen und wundervollem Schmuck, Uhren und Accessoires. Ich habe das Glück, den Stand von einem unserer Kunden gemeinsam mit meiner Kollegin zu betreuen, was einiges erleichtert. Denn wie ich selbst merke, ist es an einer Messe schwierig, Termine pünktlich wahrzunehmen und seinen Tag durchzuplanen. Läuft man durch die Hallen, weiß man wovon ein Redakteur spricht, wenn er sagt, er sei aufgehalten worden, habe den Weg zwischen den Ständen unterschätzt oder sich schlichtweg verlaufen. Aber zu zweit lassen sich alle Hürden meistern, sei es mehrere Redakteure auf einmal zu betreuen, einen verirrten Pressevertreter abzuholen oder einfach mal in ein Brötchen zu beißen.

Nach 100 Tagen Convensis habe ich tatsächlich schon viel erlebt, viele tolle Leute kennengelernt und eine ganze Menge über die Welt der Fashion- und Produkt-PR dazugelernt. Ich fühle mich gerüstet für einen spannenden Sommer voller interessanter Themen und freue mich auf wertvolle Gespräche, tolle Projekte und eine konstruktive Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kollegen.

Nina Schneider ist Manager Communications bei der Convensis Group und ist in den Bereichen PR, Events und Unternehmenskommunikation tätig.

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Der ROI meines Brasilien-Urlaubs – Flexible Arbeitszeiten am Beispiel eines Arbeitsurlaubs

Es ist kurz nach Mittag, ich liege in der Hängematte, schaue über Palmen hinweg in den türkis-blau schimmernden Horizont, vom Strand wummern Sambabässe zu mir hinauf und ich versuche mich auf ein neues Personalentwicklungskonzept für Convensis zu konzentrieren.

In unserer PR-Agentur in Stuttgart fühlte ich mich in meiner Konzentration gestört vom „Krach“ da unten. Hier gehe ich entweder an den Strand und feiere mit, wippe entspannt in der Hängematte zu den Rhythmen oder ich schwimme eine Runde im Meer, bis die Partygesellschaft sich beruhigt hat und setze mich dann wieder an die Arbeit. Ich befinde mich im Arbeitsurlaub.

Vorteile für den Arbeitnehmer

Normalerweise versucht ein Angestellter im Urlaub, Gedanken an seine beruflichen Aufgaben möglichst schnell zu verdrängen, um einen möglichst hohen Erholungseffekt zu erzielen. Zwar möchte man die positiven Gefühle und Erinnerung aus dem Urlaub am liebsten möglichst lange mit in den Arbeitsalltag nehmen, doch beides zu verbinden ist eher ungewöhnlich. Das geht mir als Frau des Unternehmensinhabers nicht anders als allen anderen auch, denn bei Convensis bin ich in erster Linie Angestellte. Ich habe mich aber in den letzten Monaten immer mehr gesehnt nach einer Zeit, in der beides erreichbar sein kann: Erholung, Ruhe, Abstand und gleichzeitig ein intensives Eintauchen in meine Aufgaben im Büro.

Deshalb bin ich sehr froh, dass ich dieses Experiment wagen durfte. Ich hatte darum gebeten, weil mir der Arbeitsalltag zu wenig Raum für konzeptionelle Arbeit lässt. Im täglichen Trubel geht die Konzentration verloren und selbst wenn ich diese „Denkphasen“ in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlege, bleibt doch zu wenig Zeit, sich in ein Thema zu vertiefen bzw. ihm bis zum Ende zu folgen. Brasilien ist zwar für einen einwöchigen Aufenthalt etwas sehr weit, da ich aber aus privaten Gründen sowieso in absehbarer Zeit dorthin reisen wollte, nutze ich die Gelegenheit, beides miteinander zu verbinden.

Hier im Urlaub muss ich zwar meinen Alltag auch organisieren, habe aber dazwischen viel Gelegenheit und Ruhe über mein Thema zu lesen, Ideen zu spinnen, sie wieder zu verwerfen und in einem anderen Zusammenhang wieder aufzugreifen. Das funktioniert sowohl am „Schreibtisch“ als auch bei den üblichen Urlaubsaktivitäten wie Schwimmen, Spaziergänge etc.

Weil ich mein Thema in den Mittelpunkt meines Aufenthaltes hier stelle und weil mich kognitiv wenig davon ablenkt.
Natürlich greift auch der „Tapetenwechsel“: Ich stelle fest, dass durch die Verlegung meiner Arbeitsaufgabe in ein völlig ungewohntes Umfeld neue Impulse entstehen. Das kann einerseits durch die gedankliche Übersetzung einer Erfahrung vor Ort auf mein aktuelles Projekt „Personalentwicklungskonzept“ passieren, manchmal kommen auch alte Pläne wieder an die Oberfläche, die im Alltag vergraben waren. In der Tat glaube ich nicht, dass ich dadurch kreativer arbeite, aber selbst wenn ich die aufkommenden Ideen nicht sofort aufgreife, tauchen sie teilweise später wieder auf und setzen sich in einen neuen Zusammenhang. Was die Arbeit dann doch wieder kreativ werden lässt.

Mühelos lässt die intensive gedankliche Beschäftigung mit dem Fragenkomplex schon nach ein bis zwei Tagen klare Konturen des Konzeptes entstehen. Ich habe den Eindruck, der Aufgabe „auf den Grund“ gehen und sie aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Das Endergebnis wird dadurch in jedem Fall vielfältiger und ausgereifter ausfallen als dies im Büro möglich gewesen wäre.

Vorteile für den Arbeitgeber

Davon profitiert natürlich auch mein Arbeitgeber. Durch den vermeintlichen Zeitverlust des Urlaubs gewinnt er die effiziente Aufarbeitung eines Themas, die sich im normalen Tagesgeschäft unnötig in die Länge gezogen hätte. In der intensiven Beschäftigung mit einem Themenkomplex erwerbe ich zudem Kenntnisse, die mir auch in anderen Fragen meines Fachgebietes zugutekommen.

Den größten Vorteil kann ich aber in einem deutlichen Zugewinn an Motivation und Bindung an das Team und das Unternehmen erkennen. Durch die positive Erfahrung dieses Urlaubs und die thematisch intensive Zeit bin ich hochmotiviert, mein Konzept vorstellen und in die Tat umsetzen zu können. Ich habe zudem noch viele Ideen für andere Aufgaben gesammelt, die ich konkretisieren möchte.

Ich bin meinem Team und meinem Chef sehr dankbar, dass sie mir diese Woche ermöglicht haben. Sie haben nicht nur auf den Austausch mit und Entscheidungen von mir verzichtet, sondern teilweise meine Aufgaben mit übernehmen müssen. Da die Kommunikation über Internet und E-Mail nicht ganz so reibungslos wie gedacht funktionierte, verlangsamten sich ihre Prozesse. Trotzdem habe ich im Kontakt nie Verärgerung oder Ungeduld gespürt, sondern immer Freude, dass mir dieser Urlaub möglich ist. Diese positive Unterstützung und die Verbundenheit, die darin deutlich werden, werde ich wieder zurückgeben. Das Vertrauen meines Arbeitgebers in mich erhöht auch mein Vertrauen in das Unternehmen.

Im Vorfeld die Bedingungen genau abklären

Für Aufgaben mit einer starken Bindung zu Dokumenten, Kunden oder technischem Gerät ist ein Arbeitsurlaub sicher nicht geeignet, wenn diese gar nicht, oder nur mit hohem Aufwand an den Urlaubsort mitgenommen werden können. Ein Urlaub zum Arbeiten lässt sich für  konzeptionelle, analytische, kreative oder redaktionelle Aufgaben einfacher und effektiver realisieren.

Ganz grundsätzlich muss natürlich sichergestellt werden, dass der Arbeitsurlaub nicht zu einem kaschierten Urlaub degeneriert, wodurch nicht nur das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und -nehmer gestört wird, sondern möglicherweise auch die Kreativität eines Unternehmens, über flexible Arbeitszeit- und -organisationsmaßnahmen nachzudenken.

Folglich ist die Grundlage eines Arbeitsurlaubs nicht nur eine stabile Vertrauensbasis zwischen Arbeitgeber und –nehmer. Beide müssen vor der Reise detaillierte Vereinbarungen über Arbeitsumfang und –ziele während  der Reisezeit auf der einen Seite sowie den zu erwartenden Aufwand auf der anderen Seite treffen. Weiterhin muss sichergestellt sein, dass die verabredeten Aufgaben am Urlaubsort auch geleistet werden können. Beispielsweise sind die Bedingungen vor Ort im Vorfeld zu recherchieren, der  Arbeitgeber muss eventuell die nötigen technischen sowie finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit der Arbeitnehmer seine Aufgaben erledigen kann (z.B. muss die Nutzung eines PCs möglich sein, wenn dies direkt vor Ort nicht möglich ist, kann der Arbeitgeber einen Laptop zur Verfügung stellen). In diesem Zusammenhang muss unbedingt geklärt sein, wer welche Kosten in welcher Höhe zu tragen hat. Umso detaillierter und klarer die Absprachen im Vorfeld getroffen werden, desto weniger Konfliktpotential birgt der Arbeitsurlaub.

Alle Beteiligten profitieren noch mehr, wenn der Kontakt eben nicht, wie bei einem normalen Erholungsurlaub, ausgesetzt wird, sondern Zeitfenster für den Austausch miteinander geschaffen werden.

Last but not least ist das Konzept des Arbeitsurlaubs auch eine Typfrage. Manch einer mag Arbeit und Urlaub einfach nicht vermischen. Mitarbeiter, die im Zusammenspiel mit ihrem Team zu Hochform auflaufen, mögen das isolierte Arbeiten uneffektiv und trostlos empfinden. Menschen mit einem starken Bedarf nach äußeren Strukturen oder einem festen Arbeitsrhythmus würden sich eventuell leicht in der Unstrukturiertheit einer Urlaubsumgebung verlieren. Der Mitarbeiter muss sich im Vorfeld fragen, ob er sich zutraut, sich neben Strand, Party, Bar o.ä. auch mit den Aufgaben zu beschäftigen, die man zu erledigen hat. Ein gewisses Maß an Selbstorganisation braucht es gegebenenfalls auch – in meinem Arbeitsurlaub auf jeden Fall – um an einem Urlaubsort Arbeitsatmosphäre und -bedingungen zu schaffen.

Aber wenn alle Beteiligten bereit sind, Kompromisse einzugehen und den Aufenthalt im Vorfeld gut vorzubereiten, kann der Arbeitsurlaub eigentlich für beide Seiten nur von Vorteil sein.

Übrigens, als Mitarbeiterin einer PR-Agentur erlaube ich mir zu erwähnen, dass die Pousada da Lua, Jacuma, Brasilien ein wunderbarer Ort für diese Gelegenheit ist.

Danke Tina und Leo!

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