Kategorie-Archiv: Forum:Ausbildung@Convensis

Mein Weg zu Convensis: Jennifer berichtet

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Jennifer Zimmermann –

Mein Weg zu Convensis begann etwa im Mai 2013, mit der Überlegung, wo ich mein Praxissemester verbringen wollte. Bisher hatte ich Angewandte Medien mit der Fachvertiefung PR & Kommunikationsmanagement an der Akademie der media GmbH in Stuttgart, bzw. an der Hochschule Mittweida, studiert. Wohin ich wollte, war mir klar: Eine Agentur sollte es werden, da ich mir dort durch verschiedene Kunden mehr Abwechslung erhoffte. Außerdem hatte ich vor, mich an meinen persönlichen Interessen zu orientieren und im Bereich Brand-Management und Strategie zu arbeiten.

Jennifer Zimmermann, Praktikantin bei Convensis

Bereits zuvor hatte ich mich ausgiebig mit der Praktikantensituation in Deutschland auseinander gesetzt. Ich hatte im Rahmen der Vorlesung „Virales Marketing“ Vorträge gehalten, eine Vorlesung im Schaufenster veranstaltet, wertvolle Kontakte geknüpft und auch das Experiment einer Guerilla-Bewerbung darf ich zu meinem Erfahrungsschatz zählen. All diese Erkenntnisse konnte ich schließlich als Beitrag zu einem E-Book beisteuern, durch welches das Projekt abgeschlossen wurde.

Bei meiner Recherche nach Agenturen im Kreis Stuttgart fiel mir unter anderem der Internetauftritt von Convensis ins Auge. Sie suchten zwar nicht explizit nach Praktikanten, Initiativbewerbungen seien aber immer willkommen. Außerdem fand ich – im Gegensatz zu vielen anderen Ausschreibungen – eine genaue Beschreibung dessen, was mich bei einem Praktikum bei Convensis erwarten würde und dessen, was ich im Gegenzug erhalten sollte. Schon wenige Tage nach meiner Bewerbung erhielt ich eine freundliche  Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Letztendlich folgten auf etwa zehn Bewerbungen zwei Vorstellungsgespräche und zwei Zusagen. Doch unterschiedlicher hätten sich die Agenturen nicht präsentieren können, weshalb mir meine Entscheidung nicht schwer fiel. Das Vorstellungsgespräch bei der anderen Agentur dauerte gerade einmal 10 Minuten, wobei lediglich noch einmal nach den Punkten gefragt wurde, die ich bereits in meinem Lebenslauf erwähnt hatte. Das einzige menschliche Wesen, welchem ich, neben dem Herrn mit dem ich das Gespräch hatte, begegnete, war die Empfangsdame. Meine Arbeit dort hätte hauptsächlich aus der Mediaplanung für eine Schuhmarke bestanden – nach allzu viel Abwechslung hörte es sich nicht an. Dazu kam, dass er mir noch während des Gesprächs die Zusage für einen Praktikumsplatz gab. Ich solle mich allerdings möglichst schnell entscheiden, da es noch zwei andere Bewerbungen um eine Traineestelle gäbe und er nur eine Person einstellen könne. Die Stellenvergabe erfolgte also nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Zwischen Trainee- und Praktikumsstellen scheint es keinen Unterschied zu geben, die Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber scheinen irrelevant. Hauptsache die Stelle ist besetzt.

Bei Convensis dagegen stand ich direkt mitten im Raum – Türen gibt es nicht, so dass ich meine potentiellen Kollegen sehen konnte – und verbrachte dort eine gute halbe Stunde. Es hatten sich gleich zwei Menschen für mich Zeit genommen, welche ehrliches Interesse an meinen Erfahrungen und Wünschen zeigten und denen es wichtig schien, dass ich zu Unternehmen und Stelle passe. Schließlich überzeugten mich auch die Investitionen in Weiterbildung und Gemeinschaft der Mitarbeiter. Nur eine Woche später hatte ich die Zusage im Briefkasten – meine Entscheidung war klar.

Nach sechs Wochen bei Convensis kann ich ein positives Zwischenfazit ziehen: Mein Wunsch, das Marketingteam zu unterstützen, ist berücksichtigt worden. Kollegen und Arbeitsatmosphäre sind angenehm und die eigene Leistung wird wertgeschätzt. Ich freue mich auf weitere spannende Monate und werde mitnehmen, was geht.

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Mein Weg zu Convensis: Felix berichtet

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Felix Haußmann –

Mein Weg zu Convensis begann genaugenommen im Mai 2013 mit der Überlegung, was ich nach dem Ende meines Bachelorstudiums eigentlich machen wollte. Bis zum Ende des Sommersemesters 2013 würde ich in Bamberg noch Kommunikationswissenschaft, Politik und Soziologie studieren und danach entweder direkt mein Masterstudium anschließen oder ein Praktikum einschieben. Ich entschied mich für letzteres und begann, mich nach Ausschreibungen für ein Praktikum im Bereich PR/ Öffentlichkeitsarbeit umzusehen. Da meine Freundin zur selben Zeit ein Praktikum in der Gegend machen würde, beschloss ich, Bamberg vorübergehend zu verlassen und mich auf den Großraum Stuttgart zu konzentrieren.

Felix Haußmann, seit November 2013 Praktikant bei Convensis

Meine Vorstellungen, die mein zukünftiges Praktikum betrafen, waren relativ klar: Ich wollte nach Möglichkeit in eine Agentur, in der ich die Möglichkeit haben würde, in die verschiedensten Bereiche der Kommunikationsarbeit hineinzuschnuppern. Mit dem Ziel, ein Bild dieses ganzen Prozesses von der Entwicklung einer Unternehmensstrategie bis hin zur täglichen Pressearbeit zu bekommen. Darüber hinaus wollte ich natürlich auch im Rahmen der Möglichkeiten selbständig an Projekten mitarbeiten.

Auf meinem Streifzug über die Homepages sämtlicher PR-Agenturen Stuttgarts fiel mir recht schnell der Auftritt der PR-Agentur Convensis auf: Convensis suchte zwar nicht explizit nach einem Praktikanten, hatte aber eine ausführliche Beschreibung darüber auf ihre Internetseite gestellt, was einen Praktikanten bei Convensis erwarten würde. Ich dachte deshalb, dass es nicht schaden könne, auch Convensis über meine Absichten zu informieren und ihnen eine Bewerbung zu schicken.

Bereits einen Tag nachdem ich mein Bewerbungsschreiben nebst Lebenslauf abgeschickt hatte, bekam ich eine Antwort. In dieser wurde mir mitgeteilt, dass Convensis momentan zwar nicht aktiv nach einem Praktikanten suche, man sich aber freuen würde, mich in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen. Über diese unerwartet schnelle Rückmeldung war ich sehr erfreut und so vereinbarten wir für die Woche danach ein erstes Bewerbungsgespräch.

Am 22. Mai saß ich dann zum ersten Mal bei Convensis am Besprechungstisch und wartete gespannt darauf, was nun passieren würde. Meine Befürchtungen und meine Nervosität, die ich im Vorfeld des Gesprächs hatte, stellten sich jedoch als völlig unbegründet heraus und so trat ich mit einem positiven Gefühl die Heimreise an. Das Gespräch kreiste nämlich nicht nur darum, was ich schon in meiner Bewerbung niedergeschrieben hatte, sondern war vielmehr ein gegenseitiger Austausch von Erwartungen und Interessen. Dabei erfuhr ich eine Menge über Convensis, das meinen Eindruck bestärkte, hier an der richtigen Adresse zu sein.

Offensichtlich hatte mich mein Eindruck nicht völlig getäuscht, denn schon bald nach dem Gespräch bekam ich die Rückmeldung, dass Convensis daran interessiert wäre, ein paar Schreibproben von mir zu bekommen und mich gerne zu einem weiteren Termin einladen würde. Hoch erfreut packte ich alles, was ich an Schreibproben finden konnte zusammen und schickte diese an Convensis.

Nachdem auch das zweite Vorstellungsgespräch sehr gut und in einer äußerst angenehmen Atmosphäre verlaufen war, hielt ich nur wenige Wochen später meinen Praktikumsvertrag in Händen.

Seit vier Wochen bin ich bin jetzt mittendrin im Alltag einer PR-Agentur und damit im Alltag von Convensis. Meine ersten Eindrücke aus den Bewerbungsgesprächen, dass bei Convensis mehr zählt als nur die Arbeit, haben sich bestätigt. Ich bin froh, dass ich mich für das Praktikum hier entschieden habe und bin gespannt darauf, was mich in den nächsten fünf Monaten noch alles erwartet…

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Mein Praktikum bei Convensis Teil 1: Champagner oder Cola?

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Jennifer Zimmermann –

Ich habe ihn gefunden. Bin eine der glücklichen 65,8 Prozent in Deutschland – bisher. Denn einen Praktikumsplatz, vor allem einen guten, zu bekommen, scheint heutzutage ein Privileg zu sein. Ich habe recherchiert, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt, Dozenten zu Hilfe gezogen, Doktortitel (echte) verwendet, Vorträge gehalten, CEOs meinen Lebenslauf persönlich in die Hand gedrückt, Absagen bekommen, weiter Bewerbungen geschrieben, Bewerberportale verflucht, vergeblich auf Antworten gewartet, Gespräche geführt und letztendlich bin ich bei Convensis gelandet.

Jennifer Zimmermann, seit November 2013 Praktikantin bei Convensis

Bestnoten und ein schnurgerader Lebenslauf nach dem Motto Geburt, Abitur, Studium reichen für einen Praktikumsplatz bei den meisten Arbeitgebern nicht mehr aus. Wer einer der Privilegierten sein möchte, muss, neben Praxiserfahrung, Praxiserfahrung und Praxiserfahrung, schon mehr zu bieten haben. Auslandsaufenthalte, Weiterbildungen, Fremdsprachen, Programmkenntnisse etc., wobei die Soft Skills natürlich auch nicht fehlen dürfen. Anschließend bleibt dann noch das Problem, wie ich es schaffe, aus den 800 anderen Bewerbungen möglichst positiv heraus zu stechen. Stellenausschreibungen für Praktika klingen oftmals genauso, wie solche für Vollzeitstellen. Größter Unterschied: Das Gehalt. Dass Praktikanten oftmals nur gering oder gar nicht entlohnt werden, ist allseits bekannt. Daneben gibt es große deutsche Unternehmen, die anstatt Vollzeit-Angestellter Praktikanten in rauen Mengen, befristet für einzelne Projekte, einstellen. Der Praktikantenreport 2012 des Portals „meinpraktikum.de“, bei dem insgesamt 5.500 Praktika in ganz Deutschland bewertet wurden, deckt weitere Details auf. So arbeiten Praktikanten im Schnitt 7,75 Stunden am Tag und bekommen dafür durchschnittlich 290 Euro im Monat – branchenübergreifend wohlgemerkt. Über ein Drittel der Praktikanten sind dabei unzufrieden. Doch was macht eigentlich ein gutes Praktikum aus? Und wann kann man zufrieden sein mit seinem Arbeitgeber? In meinem Vortrag „Champagner bestellen – Cola bezahlen“ und dem begleitenden E-Book „Der CEO im Mienenfeld oder: Warum Führungskräfte lernen müssen, die Bombe zu lieben“ habe ich mich bereits als Co-Autorin mit der Praktikantensituation in Deutschland auseinander gesetzt.

Nun frage ich mich: Wie ist die Situation bei Convensis? Bin ich Champagner oder Cola – und was erhalte ich im Gegenzug? Ich werde berichten…

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