Kategorie-Archiv: Trend-Blog

Trends aus dem Big Apple

20150226_161912-1Nach drei Monaten im Big Apple bin ich Ende Mai nach Stuttgart zurückgekehrt und stolpere seitdem mit New Yorker Angewohnheiten durch den schwäbischen Alltag. Die Stadt, die niemals schläft, ist bekannt als die Trendschmiede schlechthin. Denn wo sonst sind Italien und China, Korea, Indien, Irland oder Südamerika nur ein paar Subway Stationen voneinander entfernt? Hier verschmelzen Kulturen und Einflüsse aus aller Welt und produzieren, kombiniert mit der Offenheit und Lebendigkeit der New Yorker, einen Strom an neuen Ideen und Stilen. Mitgebracht hab ich euch ein paar aktuelle Trends – die bekanntlich ja eine gute Chance haben, früher oder später auch zu uns herüberzuschwappen. Trends aus dem Big Apple weiterlesen

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Gesunde Auszeit – das perfekte Wohlfühlrezept

Ana_Blogbeitrag“Die Kunst des Lebens besteht darin, auch der kleinsten Ruhepause die größte Aufmerksamkeit zu schenken.“ (Quelle: Unbekannt)

Immer mehr Menschen leben bewusst, setzen auf viel Bewegung, gesunde Ernährung sowie auf Erholungspausen. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gfk ändern die Deutschen deutlich ihren Lebensstil und haben als Folge auch immer höhere Gesundheitsausgaben. Gerade Prävention wird groß geschrieben. Dank des Internets gelangt man schnell und leicht zu zahlreichen Gesundheitsinformationen und Tipps. Experten nennen diese Art von Verhalten „Self-care“. Dies sei für viele ein Weg, die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden besser zu kontrollieren. Gesunde Auszeit – das perfekte Wohlfühlrezept weiterlesen

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Was ist eigentlich aus dem QR-Code geworden?

Vor wenigen Jahren prangte er noch auf jeder Plakatwand, auf Tassen, Wasserflaschen, T-Shirts, Visitenkarten und in jeder Zeitung.

Jedes Unternehmen ließ sich einen QR-Code erstellen und packte ihn überall hin, wo es noch ein Eckchen Platz gab. Sehr viele Smartphone- nutzer hatten die App heruntergeladen, um die Codes entschlüsseln zu können und sich auf die entsprechende Seite leiten zu lassen.
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Der Höhepunkt des Uhren- und Schmuckjahres – Mein Besuch auf der Baselworld

– von Julia Wiedmann –

Entdeckte Trends: Kreativität und Individualismus

Der Schmuck- und Uhrenindustrie geht es gut. Seit der letzten großen Krise 2008/2009 hat die Branche jährlich ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, jedenfalls gefühlt; schon wenn man in die Basel-Welt eintaucht, trifft man auf mächtige Messestände, die mehr als beeindrucken.

Auf der Suche nach Trends der Uhrenbranche stieß ich in Halle A auf extrovertiertes Design. Was die Traditionsmarken für ihre Kunden im petto haben, geht weit über Zeitmessung hinaus. Individualität ist auf dem Vormarsch, sowie eine gesunde Portion Nostalgie für die „Golden Oldies“.

Damenuhren werden 2014 wieder kleiner. Damit wird die Grenze zwischen Damen- und Herrenuhren deutlicher . Erweitert hat sich auch das Repertoire der verfügbaren Armbänder. Während Leder- und Metallarmbänder weiterhin die Klassiker sind, werden einige besonders sportive Uhren auch mit Kautschuk- beziehungsweise Silikonarmbändern angeboten. Völlig neu für mich war das sogenannte NATO-Armband. Es basiert auf einem Modell , das das britische Verteidigungsministerium  in den 1960er Jahren entwickelt hat.  Eigentlich wurde es in der englischen Armee erfunden, um die Uhren im Einsatz am Handgelenk zu befestigen.

Zum Thema Individualität als Trend der Uhrenindustrie: Begehren kann man bei Kunden nur noch durch absolute Exklusivität erzeugen. Also lässt sich die Branche immer ausgefallenere Funktionen, Designs und Materialien einfallen. Mit der klassischen Zeitanzeige hat das alles nicht mehr viel zu tun. Mit großem Kunsthandwerk sehr wohl.

Für die Schmuckbranche gilt: Wer Glitzer und Glamour liebt, kann sich freuen. Der kluge Schmuckhersteller stellt 2014 Preziosen her, den sich die Frauen selber kaufen, anstatt ihn sich schenken zu lassen. Dabei gilt: XXL ist gefragt! Der Schmucktrend des Sommers sagt eines klar: groß und größer muss es sein. Zarte Kettchen, dünne Armreifen und kleine Ohrstecker sind passé, jetzt wird alles in pompös und mächtig getragen. Sollen andere bescheiden sein; Frauen punkten in diesem Jahr mit prachtvollem Glitzerschmuck, lautet ein wichtiges Modemotto 2014. Mein persönliches Fazit: Kreativität ist die schöpferische Fähigkeit, Neues zu erschaffen. Beeindruckt und voller Inspirationen verließ ich die 42. Weltmesse für Schmuck und Uhren.

 

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Threema, Telegram & Co.? Oder doch lieber bei WhatsApp bleiben?

– von Felix Haußmann –

Kein Thema bewegt die Nutzer von Smartphones in letzter Zeit so sehr, wie die Übernahme von WhatsApp durch Facebook: Sind meine Daten bei WhatsApp noch sicher? Spioniert Facebook jetzt auch noch meine wahren Freunde über mein Adressbuch aus? Sind die Beteuerungen des WhatsApp Gründers Jan Koum, der Nachrichtendienst bleibe ein eigenständiges Unternehmen, glaubhaft? Das sind nur einige der Fragen, die sich die verunsicherte Nutzergemeinde jetzt stellt.

Praktikant und Verschlüsselungsexperte Felix Haußmann

Auch ich habe mir natürlich alle diese Fragen gestellt und überlegt zu welchem alternativen Anbieter ich nun wechseln könnte. Diese Frage ist aber gar nicht so einfach zu beantworten. Die einen sagen dies, die anderen das genaue Gegenteil. Ist Telegram nun die beste Alternative oder doch besser Threema, der Blackberry Messenger, Line oder gar myEnigma? Mein erster Gedanke war: Jetzt warte ich erst mal ab, was die anderen alle machen. Aber anscheinend verfahren die meisten nach diesem Muster, jedenfalls hat sich zumindest in meinem Freundes- und Bekanntenkreis noch keine eindeutige Lösung herauskristallisiert.

Nach einigem Warten und nachdem sich die meisten meiner WhatsApp-Kontakte dann doch entweder für Telegram oder für Threema entschieden hatten, habe auch ich mir den Telegram Messenger heruntergeladen. Der Vorteil: Er ist kostenlos. Der Nachteil: Ich weiß nicht so richtig, ob ich in eine App, die zur russischen Version von Facebook gehört, mehr Vertrauen haben sollte, dass sie mit meinen Daten verantwortungsvoll umgeht, als zu WhatsApp. Auch in einer Bewertung der Stiftung Warentest schneidet Telegram nur unwesentlich besser ab als WhatsApp. Telegram bietet zwar eine End-to-End-Verschlüsselung, diese muss vom Nutzer allerding gezielt unter „Secret Chat“ ausgewählt werden. Ebenso wie WhatsApp speichert auch Telegram alle Adressbucheinträge aus meinem Smartphone, ansonsten überträgt die App aber anscheinend keinerlei Daten an den Anbieter oder an Dritte.

Deutlich besser bewertet wird hingegen die Schweizer App Threema. Threema benutzt im Gegensatz zu Telegram eine automatische End-to-End-Verschlüsselung. Adressbucheinträge können zwar ebenfalls gespeichert werden, allerdings nur in pseudonymisierter Form und mit der ausdrücklichen Zustimmung des Nutzers. Aber auch, wenn man dem Auslesen seines Adressbuches nicht zustimmt, kann die App angeblich problemlos verwendet werden. Der Grund, warum sich die meisten meiner Freunde und auch ich mich letztendlich nicht für Threema, sondern für Telegram entschieden haben, liegt wahrscheinlich daran, dass Threema nicht kostenlos ist. Auch für mich waren 1,79 Euro für eine App, bei der ich nicht wusste, ob sie einen Nutzen hat, ein Hemmnis.

Doch obwohl ich jetzt den neuen Messenger installiert habe, konnte ich mich noch nicht dazu durchringen, WhatsApp von meinem Handy zu löschen. Zu viele meiner WhatsApp-Kontakte sind entweder noch immer dort oder aber sie sind zu einem ganz anderen Anbieter gewechselt. Deshalb habe ich jetzt beide Messenger und habe beschlossen, die weitere Entwicklung einfach mal ganz entspannt abzuwarten. Am Ende entscheidet man ja doch nicht selber darüber, mit welcher App man seine sozialen Kontakte pflegt. Es wird darauf ankommen, wie sich das Umfeld entscheidet, weil man ja eine App benutzen will, mit der man mit möglichst vielen seiner Freunde kommunizieren kann. Und dazu ist es nötig, dass sie von möglichst vielen genutzt wird – so wie das bei WhatsApp der Fall ist und wahrscheinlich trotz aller Befürchtungen auch bleiben wird.

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Mode in Berlin? Ganz ehrlich!

– von Luisa Denuell –

Als Karl Lagerfeld (ich muss gestehen, ich bin bekennender Fan!) am 29. November 2013 nach Berlin kam, hatte der Modezar nicht nur seine eigene Vision von einer Ausgabe der „Welt am Sonntag“ im Gepäck, die er als Chefredakteur gestalten durfte. Es war auch ein Hauch von Haute Couture aus Paris, den er mit ins Axel Springer Gebäude brachte – und damit die Vorfreude auf die Modewoche im Januar. Denn seit einigen Jahren zieht es zwei Mal im Jahr Hunderttausende in die deutsche Hauptstadt, um sich in den Fashion-Dschungel aus Mercedes Benz Fashion Week, Messen wie Bread&Butter und Premium sowie unzähligen Empfängen, Shop-Eröffnungen, Hinterhofpräsentationen und Partys zu stürzen.

Luisa Denuell, Corporate Business Manager bei Convensis

An der Frage, ob Berlin deshalb eine Modestadt wie New York, Paris oder Mailand ist, scheiden sich die trendigen Geister. Nein sagen jene, die einen Garment District und Ateliers und natürlich große Modehäuser wie Prada, Bottega Veneta oder Chanel vermissen. Letztere zieht es in Deutschland nämlich eher nach Metzingen, Herzogenaurach und Stephanskirchen. Nein sagen auch die, die am Bild der reichen Frau von Modewelt festhalten, die zum Event ausschließlich das letzte It-Designer-Piece trägt, über das die ganze Stadt spricht. In Berlin hingegen kann man sich wirklich glücklich schätzen, wenn die Gäste überhaupt ein Kleidungsstück tragen.

Dem gegenüber steht jene Front (zu der zähle ich), die Berlin ganz klar in die Riege der Modemetropolen erhebt. Warum? Weil auch Berlin Mode kann: jung, verrückt – anders. Was im Jahr 2003 mit einer kleinen Messe von jungen Designern im zugigen U-Bahn-Tunnel unterm Leipziger Platz begann, ist heute Modetummelplatz Nummer 1 in Deutschland. Symbolisch steht er für ein improvisiertes Underground-Gefühl, das Berlins Mode so aufregend macht. Es ist nicht das auferlegte Mode-Diktat, sondern die Freiheit zu inspirieren – und inspiriert zu werden. Die Freiheit, einen Trend zu schaffen, aufzunehmen oder abzulehnen. Oder erst gar nicht wissen zu wollen, wie man das Wort „Trend“ modisch buchstabiert.

Da ist noch ein Punkt, der Berlins Fashion so richtig gut anders macht, weil er Mode im Allgemeinen eine neue Dimension schenkt: „In Berlin gibt es vielleicht nicht viele Modehäuser, aber in Berlin gibt es viele Lebensstile. Und das ist für die Mode noch wichtiger“, bringt der Designer Oliver Lühr die neue Qualität der Haupstadt-Couture treffend auf den Punkt. Denn wenn verschiedene Lebensstile ein Zuhause haben, dann ist es definitiv Berlin. Dort finden sie in jedem Winkel ihren Ausdruck – und seit geraumer Zeit auch in der Mode. In Mode, die nicht nur schmückt, sondern spricht – und das sehr ehrlich.

Somit ist Berlin ein Ort, an dem immer weniger Kleider Leute, und immer mehr Leute Kleider machen – angetrieben vom ständigen Wandel, der nirgendwo in Deutschland so beständig ist wie in Berlin. Wo stetig etwas beginnt, nichts aufhört, nie etwas fertig wird. Gerade deswegen ist die Stadt ein dynamischer Spielplatz, auf dem man Deadlines im Sand vergraben und beliebig viele Sandburgen bauen kann. Und wenn diese zertreten werden, dann zeigt man sich nicht traurig, sondern erfreut. Juhu, neues Bauland!

Karl Lagerfeld sagte einst, dass jener, der eine Jogginghose trage, die Kontrolle über sein Leben verloren hätte. Vielleicht in Paris, nicht aber in Berlin. Dort hat er sie zurückgewonnen – und Berlins direkte Modesprache sprechen gelernt. Weil er sich nicht in Illusionen hüllt, sondern der Welt  seine wahre Befindlichkeit zeigt. Und das ist verdammt authentisch.

Im Rahmen der Berlin Fashion Week veranstaltet Convensis vom 15. bis 17. Januar 2013 die 3. Convensis Fashion Suite im Hotel Adlon. Darin präsentieren die Marken Blue Monkey, Carl F. Bucherer, Ernstes Design, FOPE, Junghans, Ice-Watch, Lunor, Mühle-Glashütte und PEERS Medienvertretern ihre Neuheiten. Für Pressetermine wenden Sie sich gerne per Email an luisa.denuell@convensis.com.

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Anas Welt der Mode

Es ist Herbst! An einem Herbsttag durch den farbenfrohen Blätter-Teppich im Park zu laufen, ist eine wunderbare Quelle der Ruhe und Inspiration für meine Seele und Sinne. Ja, ich liebe den Herbst und kann zugleich kaum die Weihnachtszeit erwarten. Und obwohl ich meine cognacfarbenen Cowboy-Stiefel und den kuscheligen, orangefarbenen Pulli (by the way, Orangetöne sind 2014 wieder in) über alles liebe, freue ich mich auf die grünen und sonnigen Frühlingstage sowie auf die langen und lauen Sommernächte. Dafür bin ich bereit, auf meine heiß geliebte Kürbis-Cocos-Suppe und die wunderbar duftenden Lebkuchen zu verzichten.

Marketing Manager und Mode- Liebhaberin Ana Maria Papara

Was mich an den zwei Jahreszeiten reizt, sind nicht nur die Naturkonstellationen und -phänomene,  sondern auch die wunderschönen Modetrends. Die Sehnsucht nach dem Einfachen packt mich und versetzt mich in eine Zeit, in der das Wesentliche eine erstklassige Bedeutung bekommt. Alles ist hell, leicht, puristisch und strahlt einen wunderschönen Optimismus aus. In meiner schönen Sommerkleidung wird 2014 sehr viel Sonne und Wärme leuchten. Die Schlüsselfarbe des Sommers 2014 ist Gelb. Von Neon- bis Sonnengelb ist alles dabei und auch das leuchtende Kanarienvogelgelb wird bestimmt seinen Platz in meinem Kleiderschrank finden. Schon wenn ich daran denke, bekomme ich Lust, ein Glas frisch gemachte Limonade zu kosten.  Ah wie schön, eine wahre Symphonie im Gelb. Da wäre sogar Mozart neidisch.

Was ich noch über alles liebe, ist das sommerliche Open Air Kino. Das ist eigentlich ein Muss. Vor allem inspirieren mich die Schönheitsbilder der 1940er, 50er, 60er und 70er Jahre. Bei einem so tollen Abend im Freien kann ich nur einen wunderschönen Blouson aus softem Leder oder verspielten Blumen-Prints zu meinem engen Pencil-Skirt tragen. Für diejenigen von Ihnen, die mit dem Begriff „Blouson“ nichts anfangen können, möchte ich nur so viel verraten: Der Blouson ist eine kurze Jacke, die ein elastisches Bündchen am unteren Saum und an den Ärmeln hat, und die muss ich unbedingt haben. Die Auswahl ist riesig. Falls ich doch einfach nur auf einen Drink mit meinen Freunden in unsere Lieblings-Underground-Kneipe gehen sollte, werde ich mich eher für ein Schwarz-Weiß Outfit entscheiden. Schwarz und weiß gehen immer, egal zu welchem Anlass oder zu welcher Jahreszeit. Bleibt nur zu entscheiden, ob gestreift oder geblockt.

Was ich auf gar keinen Fall anziehen „werde“, sind Nude– und Weißtöne. Ich liebe sie, ehrlich, aber meine blasse Hautfarbe erlaubt mir begrenzt, solche wunderschönen Farben an mich ran zu lassen. Na ja, man kann auch nicht alles im Leben haben. Man munkelt, dass es ein sehr edler Sommer sein wird. Die Farbnuancen fangen bei Eierschale an, gehen über zu Creme und Beige und enden schließlich bei Hellbraun. Tolle Farben und Ton-in-Ton-Outfits, aber nichts für mich.

Um zur Natur zurück zu kommen: im Frühling und im Sommer ist die beste Zeit, Urlaub zu machen oder den nächsten Urlaub zu planen. Nächstes Jahr möchte ich so gerne eine Reise nach Afrika machen und falls es mit Afrika nichts wird, dann vielleicht doch ein paar Tage in die Tropen. Da erdige Töne, Naturfarben sowie die Tropen-Prints wieder in sind, werde ich bestimmt eine tolle Reisegarderobe dabei haben. Auch im Dschungel muss man gut angezogen sein. Man weiß nicht, auf wen man dort trifft. Vielleicht kann ich meine Garderobe mit ein paar Blusen und Schals ergänzen, bei denen die exotischen Pflanzeneinflüsse zu erkennen sind. Falls nicht, dann werde ich einige Neon-Töne als Spots verwenden. Das kommt bestimmt gut an. Dazu werde ich noch im Dunkeln leuchten – falls ich mich in Dschungel verlaufe und den Weg nicht mehr finden sollte.

Und bis die Zeit reif ist, um nach Afrika oder in die Tropen zu reisen, werde ich noch ein wenig Spaß haben, indem ich meinen Hobbies nachgehe. Eines davon ist es, Konzerte und Open Air Festivals wie zum Beispiel Rock am Ring zu besuchen. Ich war schon immer eine kleine Sheena. Und wie die RAMONES sagten: „Sheena Is a Punk Rocker„.  Ja, das bin ich. Ich liebe den Punk Rock und den 1990er Jahre Grunge. Auch in dem Bereich hat das modische 2014 etwas zu bieten. Der Trend heißt Westen. Das heißt, dass ich meine schwarze Skinny Jeans mit einem tollen weißen Top und einer wunderschönen Weste im Silberglanz kombinieren kann. Die Weste verleiht meinem Outfit ganz einfach eine eigene Handschrift. Dazu werde ich noch die passenden Accessoires tragen, nämlich eine runde Sonnenbrille und einen dandyhaften Schlapphut. Ich freue mich schon jetzt auf den Konzertbesuch. Da kommen bei mir schon Star-Allüren auf.

Gott bin ich froh. Wie es aussieht, ist 2014 auch für mich etwas dabei – modetechnisch gesprochen. Das ist gar nicht so leicht. Aber wichtiger als all die Modetrends ist es, seinen eigenen Stil zu finden und sich treu zu bleiben.

 

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Dresscode Man: Die Harmonie der Gegensätze

(von Irmie Schüch-Schamburek)

So wie es zu jeder These eine Antithese gibt, ist jeder Fashiontrend diese Saison auch in seinem extremen Gegensatz en vogue. Dies gilt auch für die Herrenkollektionen dieses Herbstes. Im Casual Bereich heißt dies Hightech versus Retro. Einerseits erlebt Loden oder zumindest Lodenoptik und klassischer Strick ein Revival, andererseits bestimmen hochfunktionelle Technomaterialien Funktionalität, Look und Haptik.

Futuristisch anmutende Schnitte, 3D Materialien, grafische, architektonische Strukturen und Muster sind auch im Business ein Thema – übrigens ebenso wie klassischer Nadelstreif, dem sich kaum ein namhafter Designer entziehen konnte. Nicht minimalistisch, sondern extrem opulent präsentiert sich hingegen der aktuelle Dandy Style mit Rüschen- und Volants auf Hemden sowie Blumenprints – es muss ja nicht gleich als Stickoptik auf Nadelsteifanzügen sein, wie es Dolce&Gabbana oder Diesel Black Gold zeigen. Ebenso ein Trendthema, das aber für Männer eher nur ein Nischenlook bleiben wird: Animalprints. Egal ob Löwe, Giraffe oder Zebra, sowohl das Kultlabel Burberry Prorsum als auch Yves Saint Laurent und Versace setzen auf diese Optik. Wer etwas gemäßigtere Prints bevorzugt, dem stehen diesen Winter Karos in allen Kombinationen zur Verfügung – beispielsweise von Jil Sander, Étro, Valentino, Gucci oder Zegna. Ganz gleich ob als klassischer Glencheck oder Vichy-Stil  im 50er-Jahre Look wie es Minucci Prada präsentiert. Wer es exzentrisch liebt, der trägt es als Anzug in kontrastvollen All Over Look oder kombiniert verschiede Muster bei Hose und Sakko. Mut kann man nicht kaufen!

Irmie Schüch-Schamburek – Style & Trend Consultant und Autorin

Apropos Anzug: Dieser präsentiert sich immer noch schmal und tailliert geschnitten, mit zwei Knöpfen, schmalen Hosen und ebenso schmalen Krawatten. Alternativ dazu sind auch destrukturierte, weiche Schnitte, à la Giorgio Armani erlaubt. Auch Doppelreiher sind wieder trendmäßig im Vormarsch.  Wichtig: Unter dem Sakko dürfen auch diesen Winter dünne Pullunder oder Pullover getragen werden. Diese werden auch oft als Hemdersatz in Kombi mit Anzughosen getragen und sorgen für einen lässigen casual Touch.

 

 

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Beauty Trends – Die Haarschneidekünstler

Interview mit ANGELO & DAVIDE BUSCEMI

In Stuttgarts angesagtem Friseursalon Schneidekunst „is all in the mix“: Großzügige Galerieräume verschmelzen mit meisterhaftem Friseurhandwerk zum Hairsalon „Schneidekunst“. Für optimale Farbmischungen haben die Brüder und Inhaber Angelo und Davide Buscemi ihre Vision von einer „Colour Bar“ verwirklicht – und damit ein spannendes Gesamtkonzept realisiert, das dazu einlädt, das Haar in die Hände von Künstlern zu legen.

Was versteht man unter einem Trend?

Ein Trend ist eine neue Auffassung von Wirtschaft, Technologie und vor allem Gesellschaft, die eine neue Bewegung auslöst. Anhand von Trends ist die zukünftige Entwicklung erkennbar.

Ab welchem Stadium spricht man von einem Trend?

Vor allem in unserer Branche spricht man von einem Trend, sobald ca. 30 Prozent der Masse beginnt, einen neuen Stil zu verfolgen.

Können überhaupt (noch) neue Trends entstehen – oder handelt es sich dabei immer nur um eine Wiederbelebung?

Ein neuer Trend kann nur entstehen, wenn das Umfeld bereit ist, ihn mitzumachen. Doch meistens sind es vergessene Trends, die mit neuer Inspiration und neuen Technologien wiederbelebt werden.

Wie stark haben politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Faktoren Einfluss auf Trends?

In verschieden Kulturen ist es leider nicht immer möglich, neuen Trends zu folgen, denn Religionen oder politischen Systeme können wie Barrieren wirken. Darüber hinaus spielt der soziale Faktor eine wichtige Rolle, da sich das Selbstbild über das Fremdbild entwickelt. Es bringt Menschen Anerkennung und Wertschätzung, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie kommen.

Welche Trends sehen Sie für Ihre Branche für die nächsten Jahre vor? Welche Entwicklungen sollten besonders genau beobachtet werden?

Die Entwicklung im Rasierschnitt, im Slicing, in verbesserter Technik der Schnittlinien. Auch bei Farben und Tönungen geht es immer mehr darum, wenig Chemie im Produkt zu haben, um die Haare so wenig wie möglich zu beanspruchen. Blondtöne mit verschiedenen Reflexen z.B. Erdbeerblond, Fliederblond, Kupferblond oder Pastellfarben sind Farbtöne, die sehr stark im Kommen sind. Damen werden kurze extravagante Frisuren tragen. Wir sind auch der Meinung, dass die sogenannten “11 Euro Fri­seure” an Beliebtheit verlieren werden. Der Kunde wird wieder verstärkt Friseure aufsuchen, die Spezialisten in ihrem Handwerk sind und die spezialisierte Dienstleistungen anbieten.

Was wird den Verbrauchern von morgen wichtig sein, was verliert an Relevanz?

Professionalität und Ehrlichkeit wird wichtig sein. Es wird nicht mehr darum gehen, alles möglichst günstig zu bekommen. Ein Höchstmaß an Qualität wird den Menschen immer wichtiger werden. Seitens des Dienstleisters werden verbesserte Dienstleistungen und mehr Zeit für den Kunden eine wichtige Rolle spielen.

Wie sieht das Kaufverhalten von morgen aus?

In unserer Branche werden verstärkt Pflegeprodukte gewünscht, die in verschiedenen Größen angeboten werden. Auch typspezifische Produkte und Pflegeprodukte für Männer sind sehr stark im Kommen.

Welche Markenkonzepte werden die Gewinner von Morgen sein? Warum?

Produkte mit umweltfreundlichen Verpackungen, Naturprodukte mit wenig Chemie, Produkte, die nicht an Tieren getestet werden und solche mit hohem Wieder-erkennungswert.

Kann ein Unternehmen, das keinen Trends folgt, überleben?

Vor allem Dienstleistungsunternehmen sollten sich an den Interesse der Kunden orientieren, egal ob diese moderne Trends oder Zeitloses umfassen. Ein starres Konzept mit wenig Raum für Individualität wird nicht lange überleben.

Wie schätzen Sie die allgemeine Marktentwicklung in Ihre Sektor ein?

In unserer Branche wartet vielversprechendes Zukunftspotential. Billig-Ketten werden unserer Meinung nach früher oder später aussterben. Menschen legen heutzutage viel Wert auf Qualität und Wellness, da der Alltag mit immer mehr Stress verbunden ist. Unsere Branche sehen wir als Wellnessoase.

Welche Stoffe, Düfte oder Substanzen werden sich durchsetzen?

Nano-Partikel in Pflege und Farbe. Vor allem in oftmals chemischen Produkten wie Farbe und Blondierung werden sich natürliche oder duft­lose, neutrale Stoffe durchsetzen.

 

Auszug aus „The Trend Issue – Trendreport Urban Lifestyle 2014“, herausgegeben von der Convensis Publishing Network GmbH. Hier gibt es den vollständigen Trendreport gratis zum Download.

 

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Style of Life – zum Lebensstil der Zukunft

Interview mit Dr. Edgar Göll      (Dipl. Soziologe)

Dr. Edgar Göll ist Mitarbeiter am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), einer gemeinnützigen Forschungs-einrichtung mit Sitz in Berlin. In zahlreichen Projekten hat er sich bereits mit den Themen “Zukunftsforschung” und “Nachhaltige Entwicklung” beschäftigt. Zu seinen Interessengebieten zählen neben politischer Partizipation auch die Technik-folgenabschätzung und die Globalisierung.

 

Was versteht man unter einem Trend?

„Trends“ sind kurzfristige Veränderungen, die für bestimmte Branchen oder Bevölkerungsgruppen bedeutsam sind. Sie werden durch bestimmte Bedürfnisse und Images erzeugt und durch Sättigung sowie neue Entwicklungen geschwächt oder ganz beendet. Das können Moden sein, oder Hypes in Bezug auf „Stars“ oder Sportarten oder auch Themen. Je nach Resonanz können sie mittelfristig einflussreich sein.

Ab welchem Stadium spricht man von einem Trend?

Wenn genug oder wichtige Leute über bestimmte Entwicklungen und Phänomene sprechen und gehört werden, kann mensch von einem Trend sprechen.

Können überhaupt (noch) neue Trends entstehen – oder handelt es sich dabei immer nur um eine Wiederbelebung?

Trends entstehen selten mit Intention. Oftmals ergeben sich Trends durch ein Ineinanderspiel unterschiedlicher Faktoren. Im Nachhinein werden dann bestimmte simple „Erklärungen“ und Beschreibungen dazu gefügt und werden „akzeptiert“. Trends entstehen also permanent. Dabei werden alte Elemente aufgegriffen und neue hinzugefügt, z. B. aus anderen Kulturkreisen (wie z. B. in der Musik).

Wie stark haben politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Faktoren Einfluss auf Trends?

Das Gewicht einzelner Faktoren ist von Trend zu Trend sehr unterschiedlich, doch meist sind diese unterschiedlichen Faktoren und weitere mehr an der Formung von Trends beteiligt. Unter bestimmten Umständen und bei bestimmten „Inhalten“ kann die Politik oder auch die Wirtschaft eine besondere Rolle einnehmen, wie z. B. in Bezug auf Nachhaltigkeit: Seit über zwei Jahrzehnten wird dieses „Leitbild“ für das 21. Jahrhundert thematisiert, durch Resolutionen, Gesetze, konkrete Projekte, Maßnahmen in Unternehmen etc. Diese einzelnen Faktoren verstärken sich gegenseitig. Und aufgrund der teilweise akuten Problemlagen auf die sie reagieren – z.B. Klimawandel, Gesundheitsrisiken, Umweltzerstörung – finden solche Maßnahmen immer mehr Zuspruch.

Welche Werte werden die Zukunft bestimmen?

Die Vielfalt der Lebenslagen und der Lebensstile wird in unseren hochmodernen Gesellschaften weiter zunehmen, neue Optionen kommen zu den traditionellen hinzu, nicht zuletzt aufgrund der Globalisierung und der Migration. Hiermit werden Wertesysteme herausgefordert, aber vermutlich wird sich immer mehr herauskristallisieren, dass ein „Weltethos“ (Hans Küng) als gemeinsame Basis aller Kulturen gelten kann und dass das Leben auf Kosten Anderer und künftiger Generationen völlig „out“ ist, dass die Zeichen von gefährlicher Unterentwicklung ist. Die Bedeutung von Toleranz, Fairness und Solidarität werden an Gewicht erhalten.

Was wird den Verbrauchern von morgen wichtig sein, was verliert an Relevanz?

Für einige Käufersegmente wird „Schnäppchenjagd“ weiterhin angesagt sein, doch insgesamt dürften Qualität und Haltbarkeit an Relevanz gewinnen. Bescheidenheit oder gar Selbstbeschränkung dürfte zunehmen und die Kauflust reduzieren – „Sein“ statt „Haben“ (Erich Fromm) könnte zu einem starken Trend werden, wie dies derzeit schon bemerkbar ist.

In den letzten Jahren haben Themen wie Regionalität und Nachhaltigkeit an Bedeutung zugenommen. Wirkt sich dies auf das Konsumverhalten aus?

Die Unüberschaubarkeit und weitgehende Unkontrollierbarkeit der globalen Wertschöpfungsketten und von einzelnen Unternehmen rücksichtslos manipulierten Produktqualitäten werden weiterhin zu kontinuierlichen Skandalen führen, die immer mehr Konsumenten dazu bringen wird, auf regionale Produkte (auch zwecks Stärkung der lokalen Ökonomie) und Nachhaltigkeit zu achten – darin steckt mehr Vertrauen.

Welche gesellschaftlichen Trends sehen Sie für die nächsten Jahre vor? Welche Entwicklungen sollten besonders genau beobachtet werden?

Nachhaltigkeit, fairer Handel, Regionalität werden zu Qualitätsmerkmalen, die in allen Branchen zu berücksichtigen sein werden, zumal die jüngeren Generationen von alten Statussymbolen wie z. B. Pkw zu anderen wechseln und bestimmte ökologische Grenzen für Knappheiten und entsprechende Preiserhöhungen für zentrale Produktgruppen sorgen werden.

Was wird der „Luxus der Zukunft“ sein? Welche Bedeutung wird Luxus haben?

„Luxus“ wird werden, sich den Beschleunigungszwängen und oberflächlichen Erfolgs- und Scheinbefriedigungsimages zu entziehen, zumal diese meist weder wirklich befriedigen noch „gesund“ sind sondern zu steigenden physischen und psychischen Erkrankungen und Beschwerden (und Kosten) führen – wie es z. B. in den USA zu beobachten ist.

 

Auszug aus „The Trend Issue – Trendreport Urban Lifestyle 2014“, herausgegeben von der Convensis Publishing Network GmbH. Hier gibt es den vollständigen Trendreport gratis zum Download.

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