Kulturelle Vielfalt bei Convensis

Eine repräsentative Unternehmensbefragung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung kam zu dem Ergebnis, dass ihr Migrationshintergrund Schulabgängern die Suche nach einem Ausbildungsplatz erschwert. 60 Prozent der Ausbildungsbetriebe haben noch nie einem Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Ausbildungsstelle gewährt. Nur ca. 15 Prozent aller Betriebe in Deutschland bilden einen oder mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund aus. Convensis gehört dazu.

Die bunte Vielfalt der verschiedenen Nationen.

Wir können über das Untersuchungsergebnis der Bertelsmann Stiftung nur staunen. 89 Prozent der jungen Menschen, die bisher ihre kaufmännische Ausbildung bei Convensis absolviert haben, haben einen Migrationshintergrund. Ukraine, Russland, Spanien, Türkei, Albanien, Italien – für uns sind Auszubildende mit ausländischen Wurzeln selbstverständlich. Warum auch nicht?

Susanne Hencke, Personalverantwortliche bei Convensis stellt klar: „Die Herkunft ist für uns selbstverständlich kein Kriterium, jemanden einzustellen oder nicht. Es kommt allein auf die fachliche und persönliche Eignung an.“ Gute Noten, methodische Grundkenntnisse und ein ausgeprägter Leistungs- und Lernwille seien dabei viel wichtiger als der kulturelle Hintergrund.

Gegen die Einstellung von Azubis mit ausländischen Wurzeln geben die Unternehmen in der Befragung die Sorge vor Sprachbarrieren (38 Prozent) und kulturellen Unterschieden (14,7 Prozent) an. Aber gerade die sprachliche Vielfalt sowie die Einflüsse verschiedener Kulturen empfinden wir bei Convensis als besonders wertvoll.

„Die Auszubildenden bringen Erfahrungen und Werte aus anderen Kulturen ein und bereichern dadurch nicht nur unser Team, sondern fördern auch die Qualität unserer Arbeit“, sagt Convensis CEO Prof. Dr. Stefan Hencke.

Natürlich sind in einer Kommunikationsagentur solide Deutschkenntnisse wichtig, doch Mehrsprachigkeit ist in der heutigen Arbeitswelt ein absoluter Pluspunkt. Internationale Kompetenz ist in vielen Stellenausschreibungen inzwischen ein Must-Have, die bei den jungen Schulabgängern mit Migrationshintergrund nicht erst durch Auslandsaufenthalte erlangt werden muss. Außerdem ergeben sich aus unterschiedlichen Kulturerfahrungen viele Synergien.

Wir können also nur Positives berichten und andere Unternehmen ermutigen, sich auch Bewerbern mit ausländischen Wurzeln zu öffnen. Warum auch nicht.

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