Welche Chancen haben Geisteswissenschaftler in der PR?

– von Lisa Schaber –

Lisa Schaber, Praktikantin Convensis Group

Die Zeit bei Convensis vergeht wie im Fluge und es wird Zeit für den zweiten Teil meines Blogbeitrags. Mir ist aufgefallen, dass meine Kolleginnen und Kollegen bei Convensis die verschiedensten Universitätsabschlüsse vorweisen, unter anderem auch geisteswissenschaftliche. Damit wird mir bestätigt, dass auch Geisteswissenschaftler fernab der Universität doch auch Chancen bei Unternehmen haben.

Als klare Vorteile, die Geisteswissenschaftler aus ihrem Studium mitnehmen, wird die Fähigkeit genannt, Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und als „Querdenker“ Vorgänge kritisch hinterfragen zu können. Die Absolventen sind offen für Neues und haben keinen Tunnelblick gegenüber eingefahrenen Sachverhalten, da sie sich in diese aus einem anderen Blickwinkel frisch einarbeiten müssen und das vom Studium her gewohnt sind. Außerdem versuchen Universitäten den Studenten „Soft Skills“, also sogenannte „weiche Fähigkeiten“ wie z.B. soziale Kompetenz mit auf den Weg zu geben. Diese fördern zum Beispiel den richtigen Umgang mit Mitmenschen in unserer Gesellschaft. Soft Skills reichen von Empathie, Teamgeist und Einsatzbereitschaft bis hin zu Zuverlässigkeit und Organisationstalent. Mit dieser Kombination an Fähigkeiten sollte doch Platz für uns Geisteswissenschaftler sein.

Laut einer Befragung von Absolventen durch das Hochschulinformationssystem (HIS) haben es Geisteswissenschaftler beim Übergang von der Uni in das Berufsleben besonders schwer. Tatsache ist, dass es für Absolventen der Geisteswissenschaften oft keine speziellen Stellenangebote gibt, daher wird ihnen unbedingt geraten, sich als Quereinsteiger zu bewerben. Firmen, die noch nie Geisteswissenschaftler eingestellt haben, sehen das Potential der Geisteswissenschaftler (noch) nicht. Aber dennoch wird zu Initiativbewerbungen geraten und man sollte sich auch bewerben, wenn man nicht jedes Kriterium des Stellenangebots erfüllen kann. Convensis beweist mir erst mal, dass man als Geisteswissenschaftler Chancen hat und deswegen schaue ich optimistisch in die Zukunft.

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