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Der Höhepunkt des Uhren- und Schmuckjahres – Mein Besuch auf der Baselworld

– von Julia Wiedmann –

Entdeckte Trends: Kreativität und Individualismus

Der Schmuck- und Uhrenindustrie geht es gut. Seit der letzten großen Krise 2008/2009 hat die Branche jährlich ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, jedenfalls gefühlt; schon wenn man in die Basel-Welt eintaucht, trifft man auf mächtige Messestände, die mehr als beeindrucken.

Auf der Suche nach Trends der Uhrenbranche stieß ich in Halle A auf extrovertiertes Design. Was die Traditionsmarken für ihre Kunden im petto haben, geht weit über Zeitmessung hinaus. Individualität ist auf dem Vormarsch, sowie eine gesunde Portion Nostalgie für die „Golden Oldies“.

Damenuhren werden 2014 wieder kleiner. Damit wird die Grenze zwischen Damen- und Herrenuhren deutlicher . Erweitert hat sich auch das Repertoire der verfügbaren Armbänder. Während Leder- und Metallarmbänder weiterhin die Klassiker sind, werden einige besonders sportive Uhren auch mit Kautschuk- beziehungsweise Silikonarmbändern angeboten. Völlig neu für mich war das sogenannte NATO-Armband. Es basiert auf einem Modell , das das britische Verteidigungsministerium  in den 1960er Jahren entwickelt hat.  Eigentlich wurde es in der englischen Armee erfunden, um die Uhren im Einsatz am Handgelenk zu befestigen.

Zum Thema Individualität als Trend der Uhrenindustrie: Begehren kann man bei Kunden nur noch durch absolute Exklusivität erzeugen. Also lässt sich die Branche immer ausgefallenere Funktionen, Designs und Materialien einfallen. Mit der klassischen Zeitanzeige hat das alles nicht mehr viel zu tun. Mit großem Kunsthandwerk sehr wohl.

Für die Schmuckbranche gilt: Wer Glitzer und Glamour liebt, kann sich freuen. Der kluge Schmuckhersteller stellt 2014 Preziosen her, den sich die Frauen selber kaufen, anstatt ihn sich schenken zu lassen. Dabei gilt: XXL ist gefragt! Der Schmucktrend des Sommers sagt eines klar: groß und größer muss es sein. Zarte Kettchen, dünne Armreifen und kleine Ohrstecker sind passé, jetzt wird alles in pompös und mächtig getragen. Sollen andere bescheiden sein; Frauen punkten in diesem Jahr mit prachtvollem Glitzerschmuck, lautet ein wichtiges Modemotto 2014. Mein persönliches Fazit: Kreativität ist die schöpferische Fähigkeit, Neues zu erschaffen. Beeindruckt und voller Inspirationen verließ ich die 42. Weltmesse für Schmuck und Uhren.

 

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