Gutes Tun zur Weihnachtszeit: Seed of Hope

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch auch am letzten Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die einem Mitglied unseres Teams am Herzen liegt. Heute handelt es sich um das Projekt „Seed of Hope“. Helft mit!

– von Nathalie Haidlauf –

Kennengelernt habe ich das Projekt dadurch, dass der Verein Direkthilfe Wurmlingen e.V., in dem sich meine Eltern engagieren, nun seit drei Jahren Seed of Hope unterstützt.  Die Initiative „Seed of Hope“ wurde vor 15 Jahren von einem deutschen Ehepaar ins Leben gerufen, das während einer Kenia-Reise den Wunsch verspürte, etwas gegen die weit verbreitete Kinderarmut im Land zu tun – und zwar nicht nur durch Geldspenden, sondern durch den Aufbau eines Waisenhauses vor Ort.

Sie gründeten den Verein „Saat der Hoffnung e.V.“ , der es sich zum Ziel gesetzt hat, AIDS-Waisen und ausgesetzten Kindern in Kenia ein neues Zuhause und eine Zukunft zu geben. Nahe der Handelsstadt Kitale im westlichen Kenia gelegen, leben in vier Kinderheimen insgesamt 69 Kinder in mehreren Wohngemeinschaften zusammen. Alle Kinder erhalten eine Schulbildung, Gesundheitsversorgung und die Möglichkeit, sich sportlich und kulturell zu betätigen. Ein schönes Beispiel dafür ist z.B. der Gospel-Kinderchor Sounds of Hope, der dieses Jahr sogar eine kleine Deutschlandtournee absolvierte und bei Freunden und Förderern des Vereins zu Gast war – einen kleinen Konzertausschnitt gibt es hier.

Ein großes Anliegen der Initiative „Seed of Hope“ ist auch die Hilfe zur Selbsthilfe. Vor kurzem konnte durch Spendengelder der Kauf von ca. 5 ha Ackerland realisiert werden. Der Landkauf war notwendig geworden, nachdem die Weltmarktpreise für das Grundnahrungsmittel Mais drastisch gestiegen sind. Mit dem Landkauf wird das Ziel verfolgt, Mais im eigenen Anbau zu produzieren und die tägliche Speisung der Kinder langfristig zu sichern. Das ist nachhaltig und in einer landwirtschaftlich ausgerichteten Gegend eine notwendige Investition in die Zukunft.

Für die Pflege und Nutzbarmachung des Ackerlandes müssen noch mehrere Gerätschaften gekauft und das Land eingezäunt werden. Es ist beabsichtigt, für zwei bedürftige Familien auf dem neuen Land Wohnraum zu schaffen, die dann auch die Beaufsichtigung des Landes übernehmen und durch eigenen Anbau für sich selbst sorgen können.

Unterstützen kann man „Seed of Hope“ nicht nur durch Geldspenden, sondern auch durch Kinderpatenschaften. Besonders transparent arbeitet der Verein dadurch, dass die Gründer seit Beginn der Initiative in Kenia leben und der Austausch mit den Förderern sehr eng ist. So organisiert der Verein beispielsweise jährlich Reisen nach Kenia, bei denen Spender die Gelegenheit haben, die Menschen und das Leben vor Ort selbst kennenzulernen.

Mehr Infos zum Projekt und zum Spendenkonto gibt es hier: www.seed-of-hope.org.

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