2013-12 Felix und Jenni

Mein Weg zu Convensis: Jennifer berichtet

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Jennifer Zimmermann –

Mein Weg zu Convensis begann etwa im Mai 2013, mit der Überlegung, wo ich mein Praxissemester verbringen wollte. Bisher hatte ich Angewandte Medien mit der Fachvertiefung PR & Kommunikationsmanagement an der Akademie der media GmbH in Stuttgart, bzw. an der Hochschule Mittweida, studiert. Wohin ich wollte, war mir klar: Eine Agentur sollte es werden, da ich mir dort durch verschiedene Kunden mehr Abwechslung erhoffte. Außerdem hatte ich vor, mich an meinen persönlichen Interessen zu orientieren und im Bereich Brand-Management und Strategie zu arbeiten.

Jennifer Zimmermann, Praktikantin bei Convensis

Bereits zuvor hatte ich mich ausgiebig mit der Praktikantensituation in Deutschland auseinander gesetzt. Ich hatte im Rahmen der Vorlesung „Virales Marketing“ Vorträge gehalten, eine Vorlesung im Schaufenster veranstaltet, wertvolle Kontakte geknüpft und auch das Experiment einer Guerilla-Bewerbung darf ich zu meinem Erfahrungsschatz zählen. All diese Erkenntnisse konnte ich schließlich als Beitrag zu einem E-Book beisteuern, durch welches das Projekt abgeschlossen wurde.

Bei meiner Recherche nach Agenturen im Kreis Stuttgart fiel mir unter anderem der Internetauftritt von Convensis ins Auge. Sie suchten zwar nicht explizit nach Praktikanten, Initiativbewerbungen seien aber immer willkommen. Außerdem fand ich – im Gegensatz zu vielen anderen Ausschreibungen – eine genaue Beschreibung dessen, was mich bei einem Praktikum bei Convensis erwarten würde und dessen, was ich im Gegenzug erhalten sollte. Schon wenige Tage nach meiner Bewerbung erhielt ich eine freundliche  Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Letztendlich folgten auf etwa zehn Bewerbungen zwei Vorstellungsgespräche und zwei Zusagen. Doch unterschiedlicher hätten sich die Agenturen nicht präsentieren können, weshalb mir meine Entscheidung nicht schwer fiel. Das Vorstellungsgespräch bei der anderen Agentur dauerte gerade einmal 10 Minuten, wobei lediglich noch einmal nach den Punkten gefragt wurde, die ich bereits in meinem Lebenslauf erwähnt hatte. Das einzige menschliche Wesen, welchem ich, neben dem Herrn mit dem ich das Gespräch hatte, begegnete, war die Empfangsdame. Meine Arbeit dort hätte hauptsächlich aus der Mediaplanung für eine Schuhmarke bestanden – nach allzu viel Abwechslung hörte es sich nicht an. Dazu kam, dass er mir noch während des Gesprächs die Zusage für einen Praktikumsplatz gab. Ich solle mich allerdings möglichst schnell entscheiden, da es noch zwei andere Bewerbungen um eine Traineestelle gäbe und er nur eine Person einstellen könne. Die Stellenvergabe erfolgte also nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Zwischen Trainee- und Praktikumsstellen scheint es keinen Unterschied zu geben, die Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber scheinen irrelevant. Hauptsache die Stelle ist besetzt.

Bei Convensis dagegen stand ich direkt mitten im Raum – Türen gibt es nicht, so dass ich meine potentiellen Kollegen sehen konnte – und verbrachte dort eine gute halbe Stunde. Es hatten sich gleich zwei Menschen für mich Zeit genommen, welche ehrliches Interesse an meinen Erfahrungen und Wünschen zeigten und denen es wichtig schien, dass ich zu Unternehmen und Stelle passe. Schließlich überzeugten mich auch die Investitionen in Weiterbildung und Gemeinschaft der Mitarbeiter. Nur eine Woche später hatte ich die Zusage im Briefkasten – meine Entscheidung war klar.

Nach sechs Wochen bei Convensis kann ich ein positives Zwischenfazit ziehen: Mein Wunsch, das Marketingteam zu unterstützen, ist berücksichtigt worden. Kollegen und Arbeitsatmosphäre sind angenehm und die eigene Leistung wird wertgeschätzt. Ich freue mich auf weitere spannende Monate und werde mitnehmen, was geht.

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *