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Anas Welt der Mode

Es ist Herbst! An einem Herbsttag durch den farbenfrohen Blätter-Teppich im Park zu laufen, ist eine wunderbare Quelle der Ruhe und Inspiration für meine Seele und Sinne. Ja, ich liebe den Herbst und kann zugleich kaum die Weihnachtszeit erwarten. Und obwohl ich meine cognacfarbenen Cowboy-Stiefel und den kuscheligen, orangefarbenen Pulli (by the way, Orangetöne sind 2014 wieder in) über alles liebe, freue ich mich auf die grünen und sonnigen Frühlingstage sowie auf die langen und lauen Sommernächte. Dafür bin ich bereit, auf meine heiß geliebte Kürbis-Cocos-Suppe und die wunderbar duftenden Lebkuchen zu verzichten.

Marketing Manager und Mode- Liebhaberin Ana Maria Papara

Was mich an den zwei Jahreszeiten reizt, sind nicht nur die Naturkonstellationen und -phänomene,  sondern auch die wunderschönen Modetrends. Die Sehnsucht nach dem Einfachen packt mich und versetzt mich in eine Zeit, in der das Wesentliche eine erstklassige Bedeutung bekommt. Alles ist hell, leicht, puristisch und strahlt einen wunderschönen Optimismus aus. In meiner schönen Sommerkleidung wird 2014 sehr viel Sonne und Wärme leuchten. Die Schlüsselfarbe des Sommers 2014 ist Gelb. Von Neon- bis Sonnengelb ist alles dabei und auch das leuchtende Kanarienvogelgelb wird bestimmt seinen Platz in meinem Kleiderschrank finden. Schon wenn ich daran denke, bekomme ich Lust, ein Glas frisch gemachte Limonade zu kosten.  Ah wie schön, eine wahre Symphonie im Gelb. Da wäre sogar Mozart neidisch.

Was ich noch über alles liebe, ist das sommerliche Open Air Kino. Das ist eigentlich ein Muss. Vor allem inspirieren mich die Schönheitsbilder der 1940er, 50er, 60er und 70er Jahre. Bei einem so tollen Abend im Freien kann ich nur einen wunderschönen Blouson aus softem Leder oder verspielten Blumen-Prints zu meinem engen Pencil-Skirt tragen. Für diejenigen von Ihnen, die mit dem Begriff „Blouson“ nichts anfangen können, möchte ich nur so viel verraten: Der Blouson ist eine kurze Jacke, die ein elastisches Bündchen am unteren Saum und an den Ärmeln hat, und die muss ich unbedingt haben. Die Auswahl ist riesig. Falls ich doch einfach nur auf einen Drink mit meinen Freunden in unsere Lieblings-Underground-Kneipe gehen sollte, werde ich mich eher für ein Schwarz-Weiß Outfit entscheiden. Schwarz und weiß gehen immer, egal zu welchem Anlass oder zu welcher Jahreszeit. Bleibt nur zu entscheiden, ob gestreift oder geblockt.

Was ich auf gar keinen Fall anziehen „werde“, sind Nude– und Weißtöne. Ich liebe sie, ehrlich, aber meine blasse Hautfarbe erlaubt mir begrenzt, solche wunderschönen Farben an mich ran zu lassen. Na ja, man kann auch nicht alles im Leben haben. Man munkelt, dass es ein sehr edler Sommer sein wird. Die Farbnuancen fangen bei Eierschale an, gehen über zu Creme und Beige und enden schließlich bei Hellbraun. Tolle Farben und Ton-in-Ton-Outfits, aber nichts für mich.

Um zur Natur zurück zu kommen: im Frühling und im Sommer ist die beste Zeit, Urlaub zu machen oder den nächsten Urlaub zu planen. Nächstes Jahr möchte ich so gerne eine Reise nach Afrika machen und falls es mit Afrika nichts wird, dann vielleicht doch ein paar Tage in die Tropen. Da erdige Töne, Naturfarben sowie die Tropen-Prints wieder in sind, werde ich bestimmt eine tolle Reisegarderobe dabei haben. Auch im Dschungel muss man gut angezogen sein. Man weiß nicht, auf wen man dort trifft. Vielleicht kann ich meine Garderobe mit ein paar Blusen und Schals ergänzen, bei denen die exotischen Pflanzeneinflüsse zu erkennen sind. Falls nicht, dann werde ich einige Neon-Töne als Spots verwenden. Das kommt bestimmt gut an. Dazu werde ich noch im Dunkeln leuchten – falls ich mich in Dschungel verlaufe und den Weg nicht mehr finden sollte.

Und bis die Zeit reif ist, um nach Afrika oder in die Tropen zu reisen, werde ich noch ein wenig Spaß haben, indem ich meinen Hobbies nachgehe. Eines davon ist es, Konzerte und Open Air Festivals wie zum Beispiel Rock am Ring zu besuchen. Ich war schon immer eine kleine Sheena. Und wie die RAMONES sagten: „Sheena Is a Punk Rocker„.  Ja, das bin ich. Ich liebe den Punk Rock und den 1990er Jahre Grunge. Auch in dem Bereich hat das modische 2014 etwas zu bieten. Der Trend heißt Westen. Das heißt, dass ich meine schwarze Skinny Jeans mit einem tollen weißen Top und einer wunderschönen Weste im Silberglanz kombinieren kann. Die Weste verleiht meinem Outfit ganz einfach eine eigene Handschrift. Dazu werde ich noch die passenden Accessoires tragen, nämlich eine runde Sonnenbrille und einen dandyhaften Schlapphut. Ich freue mich schon jetzt auf den Konzertbesuch. Da kommen bei mir schon Star-Allüren auf.

Gott bin ich froh. Wie es aussieht, ist 2014 auch für mich etwas dabei – modetechnisch gesprochen. Das ist gar nicht so leicht. Aber wichtiger als all die Modetrends ist es, seinen eigenen Stil zu finden und sich treu zu bleiben.

 

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