Content Marketing Teil 3: Scompler, das Multi-Talent

marketing-board-strategyIn meinem letzten Beitrag habe ich im Zuge der Suche nach einer Content-Marketing-Lösung die Projektplanungs- software Scompler vorgestellt. Die Applikation trumpft mit der Einbindung aller Stationen des strategischen und operativen Content Marketings auf. Heute setze ich meine Analyse fort und gehe auf die Content-Erstellung und restlichen Stärken von Scompler ein.

Content-Erstellung: Alles an einem Ort

Auf dem farbenfrohen Scompler-Dashboard wird mit einem Klick die für die Content-Erstellung bestimmte Beitragskarten-Ansicht geöffnet. In der kostenlosen Ausführung von Scompler werden zur Vorbereitung eines Posts die Tabs Planung, Team, Material, Promotion und Beitrag bereitgestellt. Hier können unter anderem der Beitragstyp, Deadlines, Zuständigkeiten und Promotionwege für den geplanten Beitrag festgelegt werden.

Was soll produziert werden?

In der Planungsansicht wird der Beitragstyp bestimmt. Für Blogbeiträge, YouTube-Videos oder Tweets können hier die Inhalte geplant werden. Verschiedene Punkte wie Deadline, Arbeitsaufwand oder die übergeordnete Story können festgelegt werden.

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Zuständigkeiten klären

blog2In der kostenlosen Version von Scompler sind die Projekte in der Anwendung nur für einen User zugänglich. Bei entsprechenden Abos erhalten weitere Teammitglieder Zugriff auf das Projekt und können verschiedenen Aufgabenbereichen zugeordnet werden. Beispielsweise können einzelne Personen als Content Manager, Autor oder Freigabeverantwortlicher im Programm eingetragen werden.

Material – Mit welchem zusätzlichen Content kann ich meinen Beitrag unterstützen?

Unter dem Tab „Material“ kann die Beitragserstellung mit zusätzlichen Dokumenten unterstützt werden. Bilder oder Dateien können sowohl als Recherchequelle als auch für die Einbindung im Beitrag hochgeladen werden.blog3

Promotion – Wie verbreite ich meinen Inhalt?

Mit der Planung und Erstellung wurden viel Zeit und Energie in den produzierten Content investiert. Damit dieser auch gefunden wird, soll er für die Zielgruppe sichtbar werden. Ob Earned, Paid oder Owned, die Promotion der Beiträge lässt sich ohne weiteres in der Beitragskarte planen und umsetzen.blog4

Je nach Scompler-Ausführung kann die Performance der Beiträge gemessen werden. Ein Reporting beschreibt anhand der vorbestimmten KPIs wie erfolgreich der Post in den Social-Media-Kanälen war. Ein Google-Analytics-Konto kann mit Scompler verknüpft werden, um direkt in Scompler Informationen zum Nutzerverhalten zu erhalten.

Beitragserstellung – Welche Tools stehen mir zur Verfügung?

blog5Der Arbeitsprozess wird nochmals vereinfacht, indem die eigentliche Content-Erstellung direkt in Scompler stattfindet. Das schriftliche Verfassen des Beitrages und die Kontrolle seiner Qualität werden innerhalb eines Fensters gesteuert und erhöht die Effizienz des Autors. Verbesserungsvorschläge zu SEO oder Stil können zusätzlich unter den Tabs „Analyse“, „Check“ oder „SEO“ eingesehen werden. Zum Beispiel wird der Text auf Lesbarkeit und Länge unter „Analyse“ geprüft und hilft, Fehler aufzudecken.blog6

Oben rechts im Fenster kann die Produktionsstufe eines Beitrages festgehalten werden und bei Fertigstellung in einen Freigabeprozess eingebunden werden, sollte innerhalb eines Teams gearbeitet werden.

Last but not least – Scompler mit Social Media verbinden

Ist der Beitrag vom Team freigegeben, ermöglicht Scompler eine Verknüpfung des Projekts mit den Zugängen sämtlicher Social-Media-Kanäle, wie Facebook, Twitter und Pinterest. So lassen sich auch vergangene Beiträge importieren und in der Redaktions- und Kalenderansicht einsehen. Schade war hier die einseitige Update-Funktion in Verbindung mit WordPress. Eine zeitliche Verschiebung verschiedener Beiträge im WordPress Backend wurde nicht analog in Scompler automatisch übertragen und synchronisiert. Positiv ist wiederum die Möglichkeit, in Scompler erstellte Inhalte direkt in die jeweiligen Kanäle zu exportieren, ohne das Programm verlassen zu müssen.

Fazit meiner Scompler-Schnupperzeit

Strategisches Content-Marketing ist ohne Zweifel ein wichtiges Tool, um effektiv und ökonomisch Inhalte zu produzieren und die Zielgruppe zu erreichen. Scompler unterstützt bei dem aufwendigen Prozess und hilft, den Überblick zu behalten. Projektmanagementsoftware ist an sich kein neues Konzept. Scompler überzeugt dazu aber als Assistent in der Planung und Umsetzung der Content-Strategie über den grundlegenden Redaktionsplan hinaus.

Der Stratege muss dennoch sein Metier, die Zielgruppe und Ziele seiner Inhalte gut kennen, um eine erfolgreiche Strategie zu planen und letztendlich umzusetzen. Alles in allem ist die Projektmanagementsoftware Scompler aber allemal eine gute und solide Ergänzung zu klassischen Projektmanagement-Tools.

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