Das Telefon – Freund und Helfer im PR-Alltag

Telefon2Es fällt auf, dass immer mehr Mails geschrieben werden. „Natürlich“, werden Sie sagen, denn diese sind praktisch und schnell verfasst, aber sind sie wirklich immer das optimale Medium? Auch wenn sich viele Redakteure, wie zum Beispiel Daniel Erk von Business Punk, über die leidigen PR-Anrufe beschweren, möchte ich im Folgenden die PR-Seite der Medaille beleuchten und erklären warum ich Telefonate trotzdem für wichtig halte.

– von Julia Mayer-Rosa –

Im PR-Alltag spielt das Telefon eine zentrale Rolle. Mit diesem Medium kann man nicht nur Themen in kürzester Zeit besprechen, ohne lange auf eine Antwort-Mail zu warten, sondern darüber hinaus persönliche Beziehungen zu Journalisten aufbauen. Mails können manchmal missverstanden oder schlichtweg übersehen werden, deshalb ist es immer besser, gut vorbereitet einen persönlichen Anruf zu tätigen und diesen Kontakt dann zu pflegen. Das bedeutet nicht nur anzurufen, wenn man seine Produkte platzieren möchte, sondern sich auch darüber hinaus zu melden und auch dem Journalisten einen Mehrwert zu bieten. Da man am Telefon meist ungezwungener erzählt und auch auf persönlichere Themen kommt, bietet sich hier die ideale Gelegenheit, um zu erfahren worauf der Journalist Wert legt und darauf in Zukunft eingehen. Das bedeutet, nicht nur Dienstleister für den Kunden zu sein, sondern auch auf die Bedürfnisse des Journalisten einzugehen. Der Mehrwert für ihn kann dabei sein, ihn nicht mit ewig langen Mails zu überhäufen, sondern gezielt interessante Themen zu liefern, wodurch er gegebenenfalls sogar Zeit spart.

Telefon3Aber natürlich ist es auch uns klar, dass unnötige Anrufe Journalisten nerven – zu recht! Denn man stiehlt ihnen damit wertvolle Arbeitszeit, die für Recherche oder einen Artikel gebraucht wird.

Daher folgen nun 5 Tipps, die sich in unserem Alltag bewährt haben:

  1. Recherchieren Sie den richtigen Ansprechpartner für Ihr Thema.
  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Themen des Mediums und werfen Sie am besten gleich einen Blick in dessen Themenplan. Dafür gibt es mittlerweile wunderbare Tools, wie zum Beispiel TOPIC PRO. Damit bieten Sie nicht zuletzt dem Redakteur auch einen Mehrwert!
  3. Überlegen Sie sich bereits vor dem Telefonat, was Sie mit Ihrem Gesprächspartner besprechen möchten oder was Sie genau von ihm wissen wollen. Damit sparen Sie nicht nur Ihre eigene Zeit, sondern auch die Ihres Gegenübers. Dafür können Sie im Zweifelsfall einen Leitfaden vorbereiten.
  4. Und wenn Sie einmal angerufen werden: Haben Sie jederzeit einen Stift und einen Block in unmittelbarer Nähe des Telefons parat, sodass Sie sich direkt den Namen des Redakteurs und weitere Informationen notieren können.
  5. Sprechen Sie stets mit einem Lächeln auf den Lippen am Telefon – denn auch wenn Sie ihr Kontakt nicht sehen kann, hört man die positive Stimmung am anderen Ende der Leitung.
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