Berufseinstieg in der PR: Unternehmen oder Agentur?

BlogbeitragFelixFast vier Wochen bin ich nun schon als Trainee bei Convensis und so ist es für mich höchste Zeit, meinen ersten Blogbeitrag zu schreiben. Und was läge da thematisch näher, als mich mit den Gründen dafür auseinanderzusetzen, warum ich mich bei Convensis beworben habe. Genauergesagt möchte ich mich mit der Frage beschäftigen: Agentur oder Unternehmen – wo gelingt der Berufseinstieg als PR-Berater besser?

– von Felix Haußmann –

Wer in der Kommunikationsbranche arbeiten möchte, für den gibt es im Normalfall zwei Möglichkeiten: Entweder er geht in die Kommunikationsabteilung eines Unternehmens oder in eine PR-Agentur. Als Angestellter in einer solchen ist er dann meistens als externer Dienstleister ebenfalls für meist größere Konzerne tätig, indem er diese bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit berät und unterstützt. Egal für welche Möglichkeit er sich letztendlich entscheidet: Die Argumente dafür und dagegen halten sich unter Berufseinsteigern in etwa die Waage. Bei Unternehmen wird zumeist die „gute Bezahlung“ und der „wenige Stress“ hervorgehoben, jedoch die „monotone Arbeit“ und die „Konzentration auf lediglich ein einzelnes Produkt“ kritisiert. Den „vielen verschiedenen Kunden“ und „interessanten Projekten“ steht auf Agenturseite hingegen die scheinbar „geringere Bezahlung“ und „jede Menge Überstunden“ gegenüber. Soweit jedenfalls die gängigsten Vorstellungen.

startup-594091_1280Warum ich in eine Agentur und nicht in ein Unternehmen wollte, kann ich relativ leicht beantworten: Natürlich habe ich mich umgehört, in Foren gelesen, Freunde und Kommilitonen gefragt und dann die oben genannten Antworten erhalten. Aber letztendlich spielte vor allem eine Rolle, dass ich bereits mein Praktikum bei Convensis gemacht hatte und deshalb die Vorteile dieser Agentur kannte und dadurch auch wusste, dass viele Vorurteile der Branche einfach nicht zutreffend sind. Zudem war mir klar, dass ich hier eine Menge lernen würde. Sowohl die angenehme aber immer fokussierte Arbeitsweise als auch die gute Atmosphäre unter den Kollegen hatte mir schon in meinem Praktikum von Anfang an gefallen.

Unabhängig davon, dass ich also in gewisser Weise „befangen“ war, gab es jedoch auch einige wesentliche Gründe, die mich dazu bewogen, die Arbeit in einer Agentur vorzuziehen. Zum einen die schon erwähnte Aussicht darauf, dass ich eine Vielzahl an unterschiedlichen Kunden und damit einhergehend die Branchen, Anforderungen und auch Bedürfnisse dieser kennenlernen würde. Gerade diese Fähigkeit, mich auf die unterschiedlichen Erwartungen schnellstmöglich einzustellen und ihnen gerecht zu werden, ist meines Erachtens elementar für einen PR-Berater. Zum anderen habe ich ein Team mit erfahrenen Beratern um mich, die mir bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen und denen ich in Bezug auf die täglichen Aufgaben jederzeit über die Schulter schauen kann. Die Realität, dass PR-Berater in Agenturen häufig unterschiedliche universitäre Bildungswege durchlaufen haben und deshalb teils völlig unterschiedliche Ansätze der Problemlösung verfolgen, ist ein weiterer Aspekt, der mich in meiner Entscheidung bestärkte. Zuletzt glaube ich, dass mir speziell das Traineeship hier in der Agentur das Handwerkszeug der PR durch klassisches „learning by doing“ am besten vermittelt und mir die perfekte Ausbildung bietet.

Doch war nicht nur die Aussicht darauf ausschlaggebend, dass ich in einer Agentur die bestmögliche Ausbildung erhalten würde. Auch langfristig glaube ich, dass mir die Arbeitsweise, so wie sie hier bei Convensis praktiziert wird, am meisten entgegenkommt. Neben den beschriebenen Vorteilen ist der ständige Austausch mit den Kollegen über Kunden, Projekte, Schwierigkeiten aber auch Erfolgserlebnisse meines Erachtens ein Arbeitsumfeld, in dem sich für mich langfristig sowohl persönlich, als auch für den Kunden am meisten bewegen lässt.

Nach meinen ersten Wochen und den vielen Eindrücken, die ich in dieser Zeit schon sammeln konnte, bin ich sehr optimistisch, dass ich mit meiner Entscheidung richtig gelegen habe und freue mich sehr auf einen Beruf der nie langweilig zu werden verspricht und auf viele spannende, herausfordernde und vor allem lehrreiche Projekte und Aufgaben, die im Laufe meines Traineeships und danach auf mich zukommen werden.

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