Probieren geht über Studieren – warum wir das BoGy-Praktikum unterstützen

Viele BoGy-Praktikanten waren gerade wieder in den Firmen unterwegs, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Das BoGy-Praktikum ist ein einwöchiges Berufsorientierungspraktikum an Gymnasien, bei dem Schüler der 9. oder 10. Klasse Einblick in ein Unternehmen erhalten. Es ist ein fester Bestandteil der Schullaufbahn eines jeden Gymnasiasten in Baden-Württemberg. Und auch wir hatten wieder eine Praktikantin da. Dabei fragen wir uns jedes Mal wieder, warum wir uns eigentlich darauf einlassen. Die Gymnasiasten absorbieren mindestens eine halbe Arbeitskraft über die Woche. In der Regel sind sie sehr interessiert und neugierig, fragen viel und wollen viel ausprobieren.

– von Susanne Hencke –

So beschreibt auch Jasmin Bertsch, unsere diesjährige Praktikantin die Woche: „[…] die Woche verging wie im Flug. […] Ich durfte einige Aufgaben selbstständig bearbeiten, wie zusammen mit einer anderen Praktikantin eine Pressemitteilung schreiben.“

Und das ist genau der Grund, warum wir uns, trotz des hohen Aufwands, immer wieder freuen, dass die BoGy-Praktikanten zu uns kommen. Sie führen uns, wenn es gut läuft, zurück auf unsere Kernfragen. Sie spiegeln uns Prozessabläufe und zeigen uns manchmal „blinde Flecken“. Sie bringen – aus einem unvoreingenommenen und frischen Denken heraus – kreative Ideen ein.

Klar überwiegt der Nutzen für die Praktikanten. Sie können Wissen sammeln, das ihnen für später nützlich sein kann. Das resümiert auch Jasmin: „Dieses Wissen wird hilfreich für meinen weiteren Schulweg sein, da ich jetzt höheres Verständnis und mehr Hintergrundwissen habe.“

Bei den unzähligen Möglichkeiten, die einem Schüler nach dem Abitur offen stehen, ist frühe Praxiserfahrung hilfreich, um sich über den weiteren Ausbildungsweg Gedanken machen zu können. Viele stellen sich die Frage, was besser für sie geeignet ist – das Studium an einer Uni, einer Fachhochschule oder doch lieber dual? Muss man überhaupt studieren oder soll es eine klassische Ausbildung sein?

Convensis nutzt das BoGy-Angebot eher langfristig. Wir können hier schon eine Beziehung aufbauen, die vielleicht später in ein Traineeship oder eine Ausbildung mündet. Wir sind bemüht, den Kontakt auch langfristig zu halten, denn der Schülerpraktikant von heute kommt morgen vielleicht als Fachkräfte zurück. Deshalb investieren wir die Zeit und bieten den Schülern einen möglichst umfassenden Einblick.

Jasmin wunderte sich darüber: „Ich durfte auch an internen Weiterbildungen teilnehmen. Dies hat mich wirklich überrascht.“ Wir streben die aktive Teilnahme am Agenturalltag an, mit der Möglichkeit, kleinere Aufgaben selbstständig zu erledigen. Und nicht zuletzt möchten wir die Arbeitsatmosphäre in einer Agentur vermitteln.

Und so freuen wir uns, wenn es den BoGy-Praktikanten bei uns gefällt, sie möglichst viel mitnehmen und vielleicht später zu uns kommen. Wie vielleicht Jasmin: „Ich danke allen Mitarbeitern, die sich so herzlich um mich gekümmert haben und werde gerne die Einladung annehmen, wieder einmal vorbei zu schauen. Es war eine tolle Woche.“

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