Fazit der 42. Mercedes Benz Social Media Night

Am 4. März 2015 fand die 42. Social Media Night statt – zum zweiten Mal unter dem Namen Mercedes Benz Social Media Night, zum ersten Mal mit der Möglichkeit, per Live-Stream von zu Hause aus dabei zu sein und eine Premiere war es auch für mich. Gemeinsam mit Susanne, Julia und Andreas ging es nach der Arbeit auf ins Mercedes-Benz-Museum.

– von Michaela Lang –

Wir freuten uns auf zwei Social Media-erfahrene Referenten: Dr. Carsten Ulbricht machte ein „Social Media Rechtsupdate“ und Daniel Backhaus klärte über die „Digitale Transformation“ auf. Die Programmpunkte klangen im ersten Moment zwar lehrreich und interessant, aber auch relativ abstrakt.

Doch dem Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht ist es gelungen, die Teilnehmer mit seinem in „Urheberrechtsverletzungsmaschine Internet“ umbenannten Vortrag für Recht zu begeistern. Auf sehr anschauliche Art und Weise lehrte er uns, welche Aktivitäten im sozialen Netz „urheberrechtlich relevant“ sind und mit welchen man auf der sicheren Seite ist: So sind Fotos, Videos und Audiodateien urheberrechtlich geschützt und eine Vervielfältigung ist nicht erlaubt –  Twittern, Sharing auf Facebook und Instagram inbegriffen. Ein Verlinken auf andere Seiten und das Streamen von Videos sei jedoch erlaubt – ein schmaler Grat, auf dem man sich bewegt und der legal von illegal trennt.

Kurz ging er daraufhin auf Promis als Werbeträger ein und thematisierte so die Problematik der Transparenz – Verträge mit Werbepartnern müssen gekennzeichnet werden, um Schleichwerbung zu verhindern.

All dies veranschaulichte Dr. Carsten Ulbricht praxisnah anhand aktueller Beispiele und verschonte uns weitgehend mit Paragraphen.

Daraufhin präsentierte Dirk Haun die Innovations-Konferenz TED, die als TEDx im Oktober in Stuttgart stattfinden wird: Speaker haben die Möglichkeit, ihre Ideen zu teilen und vor Fachleuten vorzutragen – um auf diese Weise auf sich aufmerksam zu machen.

Abschließend stellte Daniel Backhaus Thesen zur digitalen Transformation und dem damit verbundenen Wandel zum digitalen Menschen auf. Mit viel Humor erklärte und kritisierte er unsere heutige Gesellschaft und die „digitale Unkultur“ – wir können nicht mehr filtern, nicht mehr abschalten und nicht mehr ohne die Technologie leben.

Die Referenten haben gekonnt Denkanstöße gegeben und uns klar gemacht, wie unbewusst wir mit der Technologie umgehen. Vielleicht bleibt das Smartphone beim nächsten Mal lieber in der Tasche, wenn wir unterwegs sind. Und machen unsere Bilder selbst, bevor wir sie aus dem Netz kopieren!

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