Soziales Projekt – Klimaschutz

„Mama, wieso sind heute so viele Autos unterwegs? Es ist doch Sonntag!“ Es ist wirklich viel los, die ganze Stadt scheint in Bewegung zu sein. Wir fahren heute zu einer Veranstaltung mit dem Auto, andere fahren bereits in den Weihnachtsurlaub, zu ihren Familien oder Freunden, um mit ihnen Weihnachten zu feiern, viele fliegen auch.

Kurz darauf sprechen wir darüber, dass mit größter Wahrscheinlichkeit leider kein Schnee liegen wird an Heilig Abend. Ja sogar in den sonst sicheren Skigebieten ist die Lage in diesem Jahr besonders katastrophal. Ein Schelm, der hier direkt einen Zusammenhang zieht.

– von Susanne Hencke – Soziales Projekt – Klimaschutz weiterlesen

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Armut tut weh – doch Wegschauen gilt nicht

Die Armut in Deutschland nimmt zu. Immer mehr Menschen kämpfen ums Überleben, sie haben kein Dach über dem Kopf, kein Geld auf dem Konto, kein Essen im Kühlschrank. Sie sind seit Jahren arbeitslos oder überschuldet oder krank. Sie schließen sich zu Hause ein oder betteln oder gehen auf den Strich.

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann dies täglich und überall beobachten. Es berührt und es macht hilflos. Denn welche Möglichkeiten habe ich in meinem Alltag, dies zu ändern? Ich bin keine Heldin, keine Kämpferin für die Armen und Endrechteten. Ich leiste hier eine Spende, dort ein gutes Werk, doch mein schlechtes Gewissen gegenüber den Benachteiligten, aber auch gegenüber denen, die sich einsetzen, bleibt. Deshalb bin ich besonders empfänglich für die vielen Kampagnen für Spenden, Unterstützung und Akte der Nächstenliebe vor Weihnachten. Vielleicht geht es Euch genauso.

– von Susanne Hencke –

Dann lasst Euch berühren von einer Idee des Diakoniepfarrers Martin Friz, die seit 20 Jahren in besonderer Weise in der Stuttgarter Leonardskirche wirkt.

im Viertel um die Stuttgarter Leonhardskirche ist die Armut das ganze Jahr über kaum zu übersehen. In dem kleinen Park hinter dem Parkhaus, wo die Bürger, die zum Einkaufen gehen, ihre Autos abstellen, treffen sich die, die nichts einkaufen können.

                 

Manchen gelingt es trotzdem nicht genau hinzusehen.

Dies wollte Diakoniepfarrer Martin Friz im November 1994 ändern. In einer Kirche, dem Ort der Nächstenliebe und der Begegnung, wollte er Menschen zusammenbringen, die sich sonst nicht begegnen. Die Armen sollten hier finden, was sie zum Leben brauchen. Essen, medizinische Versorgung, Ruhe, Gespräche, Haare schneiden, Berufsberatung und eine Spielecke für Kinder. Unterstützt von denen, die genug haben, um ein wenig abzugeben.

Mit einer beeindruckenden Energieleistung wurde die erste Vesperkirche organisiert und im Januar 1995 öffnete erstmals die Stuttgarter Leonhardskirche ihre Türen für die Einsamen, die Hilflosen, die Alten und für alle, die Begegnung suchen. Und seitdem jedes Jahr, in diesem Jahr also zum 20. Mal. Außerdem verbreitet sich die Aktion über das ganze Land, über 20 Vesperkirchen gibt es in Baden-Württemberg, und auch in anderen Bundesländern finden sie inzwischen statt.

Sieben Wochen zwischen Januar und März, sieben Tage in der Woche, täglich von 9 Uhr bis 16.15 Uhr  ist die Vesperkirche ein Ort der Begegnung, wo jeder sein darf wie er ist.

Hierzu wird die Leonhardskirche in der Stuttgarter Innenstadt so umgebaut, dass morgens heißer Kaffee und Tee ausgeschenkt werden kann. Wer eine Nacht im Freien hinter sich hat, erhält Decken und kann sich auf die Kirchenbänke schlafen legen. In der Magdalenenkapelle versorgen Ärztinnen und Ärzte die Besucherinnen und Besucher medizinisch. Zwei Tierärztinnen sind für die vierbeinigen Freunde der Gäste da. Manche der täglich bis zu 1.000 Gäste wollen für sich sein, Zeitung lesen oder Musik hören. Andere spielen Schach oder Skat. Für Gespräche und Beratung stehen Diakoninnen und Diakone zur Verfügung.

Ab 11.30 Uhr kann man für 1,20 Euro ein warmes Mittagessen bekommen. Und auch wer keine 1,20 Euro dabei hat, wird nicht weggeschickt. Am Nachmittag gibt es kostenlose Vesperbeutel.

Im zehnten Jahr gibt es 2014 Kultur in der Vesperkirche. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. So können auch Menschen mit schmalem Geldbeutel Kultur vom Feinsten genießen. Möglich wird dies durch Spenden, und weil die Künstlerinnen und Künstler auf eine Gage verzichten.

Mit einer Andacht schließt die Vesperkirche täglich um 16.15 Uhr.

Dies alles ist natürlich nur mit der Unterstützung vieler Helfer möglich, ohne die 600 Ehrenamtlichen, die Diakoninnen, Diakone und Sozialarbeiterinnen ließe sich die Vesperkirche nicht durchführen.

Und natürlich nicht ohne die Förderer, denn ohne deren Spenden gäbe es die Vesperkirche nicht. Die Vesperkirche finanziert sich allein aus Spenden, rund 250.000 Euro werden im Jahr gebraucht.

Das Spendenkonto der Vesperkirche:
BW Bank Konto: 2 464 833 (BLZ 600 501 01)
IBAN DE05 6005 01010002 4648 33
(BIC SOLADEST)

 Vielleicht magst auch Du etwas geben.

 

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Das kleine ABC der Public Relations Verbände

Sumaya Erol, Praktikantin Convensis Group

Zusammen mehr erreichen: Genau nach diesem Prinzip schließen sich Akteure in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammen, um für gemeinsame Interessen einzustehen. Während aber so mancher Zusammenschluss durch aggressives Handeln in der Öffentlichkeit auftritt (Stichwort: GDL), haben sich vor allem in der PR-Branche einige Verbände entwickelt, die nicht nur den konstruktiven Austausch fördern, sondern auch gemeinsame Ziele und Wertvorstellungen erreichen möchten. Auch Convensis ist in einigen Verbänden aktiv – Zeit für einen kleinen Überblick.

– von Sumaya Erol –

Quelle: GPRA

Der Verband „Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V.“ sieht sich selbst als Beratungs- und Serviceunternehmen mit Kernkompetenz für strategische Kommunikation, Public Relation und einem breiten interdisziplinären Fachwissen im Bereich der Kommunikation. Für die Mitglieder werden verschiedene Angebote wie z. B. Networking und kollegialer Erfahrungsaustausch bereitgestellt, zudem gibt es Vorträge zu aktuellen Trendthemen. Seit dem 14. Oktober 2014 ist Convensis Mitglied der GPRA und hat damit einen weiteren Meilenstein verwirklicht. Sowohl für Convensis als auch für die anderen 35. Mitglieder der GPRA ist diese Mitgliedschaft eine Bereicherung an Erfahrung und Wissen.

Quelle: DPRG

Die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. ist ein starker Berufsverband für alle Kommunikations- und PR-Fachleute. Der Verband engagiert sich in vielfältiger Weise für die Professionalisierung des Berufsfelds und für die Nachwuchsarbeit. Das Angebot für Mitglieder beinhaltet Kompetenzzentren, die Arbeitskreise bilden sowie Fach- veranstaltungen zu aktuellen Themen. Die DPRG ist Mitglied in der Global Alliance, die weltweite Dachorganisation der nationalen PR-Verbände. Seit Juli 2014 ist Convensis CEO Prof. Dr. Stefan Hencke Vize Präsident bei der DPRG.

Quelle: Bundesverband deutscher Pressesprecher

Der Bundesverband deutscher Pressesprecher e.V. ist die berufsständische Vereinigung für Public Relations-Fachleute aus Unternehmen, Verbänden, Organisationen und Politik. Er vernetzt die Mitglieder und bietet ihnen Plattformen, um Meinungen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Jährlich findet ein Kommunikationskongress in Berlin statt. Aktuell hat der BdP über 4.000 Mitglieder.

Quelle: DRPR

Der Deutscher Rat für Public Relations ist eine Einrichtung zur freiwilligen Selbstkontrolle der PR-Fachleute. Als Organ der Selbstkontrolle ahndet der DRPR kommunikatives Fehlverhalten gegenüber der Öffentlichkeit und ist eine dem Deutschen Presserat und dem Deutschen Werberat vergleichbare Institution. Er wird von den Verbänden DPRG, BdP und GPRA getragen. Convensis CEO Prof. Dr. Stefan Hencke ist auch für die DRPR tätig und Mitglied.

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Kreativitätstechniken in der PR

Kommunikationsexperten stehen oft vor der spannenden Herausforderung neue, kreative Ideen entwickeln zu müssen. Für einen Newsletter oder Mitarbeiterzeitschrift, den nächsten Presseevent, die Website oder die kommende Social Media Kampagne. Manchmal geben bereits Eindrücke und Themen  aus dem Alltag erste Denkimpulse. Doch wie geht es weiter? Wie machen wir uns frei für neue Ideen?!

– von Annette Link –

Annette Link

Nach dem ersten in sich gehen kommt relativ schnell der Evergreen der Kreativitätstechniken zum Einsatz: das Brainstorming. Hierbei ist das Ziel, innerhalb von kurzer Zeit eine große Menge an Ideen zu generieren und eignet sich daher besonders gut zu Beginn von kreativen Problemlösungen. Zudem können auf diese Weise Informationen und Ideen innerhalb einer Gruppe schnell ausgetauscht und gesammelt werden. Perfekt also zum Einsatz in einem Team- oder Projektmeeting. Wichtig ist dabei, die drei Phasen „Einleitung der Frage- oder Problemstellung, Ideenfindung und (Ideen-) Bewertung und Diskussion“ zu beachten. Denn sonst kann es passieren, dass Ideen bereits zensiert werden, noch bevor sie ihr volles Potenzial entfalten könnten.

Eine leichte Abwandlung des Brainstorming ist das Brainwriting. Dabei besteht der wesentliche Unterschied darin, dass beim Brainwriting die Ideen und Vorschläge nicht mündlich sondern schriftlich geäußert werden. Das Brainwriting bringt die den wesentlichen Aspekt mit sich, dass der Ideenträger ohne Einfluss durch andere über das Thema nachdenken kann. Zudem bremst Brainwriting den kreativen Denkprozess nicht aus. Da alle ihre Gedanken still notieren, entstehen auch keine kollektiven Denkpausen.

Soweit so gut. Doch was, wenn wir bereits gute Ideen zu Projekten und Produkten haben, diese aber noch weiter optimieren und verändern wollen? Hier kommt die Osborn-Methode ins Spiel! Hier werden die Ideen, Projekte oder Produkte anhand eines Fragenkatalogs aus der Osborn-Checkliste verbessert und weiterentwickelt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema auf diese Weise erleichtert den Perspektivenwechsel und schafft Raum für einen Innovationsprozess. Beispiel aus der PR könnte sein, dass eine Abteilung in der Kommunikation anders dargestellt werden soll als bisher. Dabei werden die Ansatzpunkte aus der Osborn-Checkliste berücksichtigt. Hier eine verkürzte Variante:

  • Assoziieren: Das Team funktioniert wie ein Fußballteam mit dem Kapitän als Führungskraft.
  • Vergrößern: Die Abteilung und deren Auswirkung mit einem größeren Radius versehen: Marktumfeld im Unternehmenszusammenhang, Beispiele aus anderen Ländern…
  • Verkleinern: Mikrokosmos ist angesagt! Stellen Sie einen Mitarbeiter vor, einen (Arbeits-)Tag in der Abteilung, ein Produkt oder einen Kunden.
  • Ins Gegenteil verkehren: Mitarbeiter erzählen, wie sie mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten; Mitarbeiter werden auf der Fahrt zur Arbeit oder  in der Freizeit gezeigt.
  • Anpassen: Mitarbeiter schreiben Beiträge selbst oder der „Kapitän“ stellt seine eigene Abteilung vor.
  • Kombinieren/Vernetzen: Mitarbeiter fotografieren sich bei der Arbeit und kommentieren das oder stellen die Abteilung als Zeitleiste dar.

Ergebnis: Aus dieser Sammlung von Varianten wird eine mögliche finale Idee entschieden und umgesetzt z.B. eine Fotostory im Pinterest oder Facebook-Chronik Look, die einen (Arbeits-)Tag in der Abteilung darstellt.

Und keine Scheu vor, zu wilden Ideen. Denn schon Einstein sagte einst: „Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“ Mit diesen Worten, viel Spaß & kreativen Erfolg!

 

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Gutes tun zur Weihnachtszeit: Tierheim Ludwigsburg

Gerade zu Weihnachten werden immer wieder gerne Haustiere verschenkt, vor allem an Kinder. Doch oftmals ist dann doch keine Zeit sich entsprechend um das Tier zu kümmern, die Leute wollen lieber in den Urlaub fahren oder kommen schlichtweg mit dem Vierbeiner nicht klar. Das ehemals tolle Weihnachtsgeschenk wird zur Last und dann oftmals ins Tierheim abgeschoben.

– von Julia Mayer-Rosa –

Die Tierheime versuchen dann so gut es geht die Hunde, Katzen oder Nagetiere aufzufangen und ihnen ein vorübergehendes schönes zu Hause zu bieten. Doch die Mittel sind begrenzt – Futter, medizinische Versorgung, artgerechte Unterbringung und Betreuung sind teuer und werden im Fall des Ludwigsburger Tierheims nur zu einem Viertel durch Kooperationsverträge mit den Gemeinden abgedeckt. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen das Ludwigsburger Tierheim zu unterstützen. Denn auch wenn ich zur Zeit kein Tier nehmen kann, möchte ich zumindest durch eine Spende den Katzen und Hunden dort den Aufenthalt angenehmer machen bis sie ein neues liebevolles zu Hause finden.

Das Tierheim bietet neben reinen Geldspenden weitere Möglichkeiten deren Arbeit zu unterstützen, beispielsweise durch Futter- oder Tierpatenschaften, Sachspenden und ehrenamtliche Arbeit vor Ort.

Weitere Informationen zu Spenden an das Ludwigsburger Tierheim.

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Fazit der 40. Social Media Night

Am 03.12.2014 fand im Mercedes-Benz Museum die 40. Social Media Night statt. Susanne Hencke, Julia Mayer-Rosa, Jennifer Zimmermann und ich (Filippo Corsani) haben an der Veranstaltung teilgenommen und bereits vor Beginn kamen wir in den Genuss einer kurzen Führung durch das Museum. Die Themen, die anschließend den Abend gefüllt haben waren Podcasts, die Lese-App s-vibe und Instagram.

– von Filippo Corsani –

Filippo Corsani, Junior Manager Communications

Podcasts kommen immer mehr in Mode. Doch was ist der Grund dafür? Im Vergleich zu Youtube haben sie einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie nebenher anhören. Beim Sport, beim Kochen oder wann man möchte. Videos hingegen verlangen die volle Aufmerksamkeit und nach drei bis vier Minuten wird abgeschaltet oder weitergeklickt. Für die Erstellung von Podcasts braucht es keine aufwendige Technik: Ein Laptop und ein Mikro reichen völlig aus, und das Smartphone ermöglicht es uns, den Podcast immer und überall anzuhören. Doch was macht einen Podcast erfolgreich? Authentizität und Regelmäßigkeit! Und abschließend ein Tipp von Geschäftsführercoach Dr. Bernd Geropp: ab und zu mal ein Interview einfügen.

s-vibe – eine Lese-App der Stuttgarter Zeitung. Doch was kann diese App im Vergleich zur Stuttgarter Zeitung-App? Diese Frage hat sich auch Moritz Haarmann gestellt. Sein wichtigster Punkt: Eine App muss dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Die App ist schneller als die Online-Version der Stuttgarter-Zeitung, Nachrichten können einfach weggewischt werden, das Wichtigste steht oben. Fazit: Genau da ist der Haken. Die App mag schnell sein und sie ist bestimmt sehr gut, doch die Masse der Leser bestimmt die wichtigsten Artikel. Doch was ist wenn ich an anderen Themen interessiert bin? Dann werde ich auf die Online-Version zugreifen. Also ein netter Zusatz, um zwischendurch etwas zu lesen, aber wenn ich mich wirklich informieren möchte, muss ich andere Wege gehen.

Oliver Wendt berichtete in seinem Vortrag von der sich weltweit steigernden Nutzung von Instagram for Business. Es ging um die Bedeutung von Instagram, dass dieser Social Media Kanal für Mercedes Benz bereits wichtiger ist als Facebook, und dass es darauf ankommt, dass die Nutzung einfach gestaltet ist. Fazit: Es soll ein Netzwerk sein, das den Nutzern Inspiration bringt. Doch welchen Mehrwert hat Instagram? Diese Frage wurde inhaltlich leider nicht beantwortet.

Abschließend kann man sagen, dass es ein rundherum informativer Abend war. Man kann gespannt sein, wie sich die Podcast-Landschaft in Deutschland verändern wird.

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