Was bitte schön ist der Sinn einer Büroapotheke? Wo gibt’s denn sowas?

– von Susanne Hencke –

Bei Convensis natürlich.

Sie ist gewachsen aus der Erfahrung, dass leichte und akute Beschwerden häufig relativ einfach kuriert werden könnten, meist aber das passende Mittel gerade nicht zur Hand ist bei der Arbeit. Und sie ist wichtiger Bestandteil unseres betrieblichen Gesundheits-managements. Denn die überwiegende Mehrzahl der Mitarbeiter bewertet unseren „Pillenschrank“ in unserer aktuellen Mitarbeiterbefragung als besonders wirkungsvoll.

Ich bin bei uns zusammen mit dem „Projektteam Gesundheit“ für das Gesundheitsmanagement zuständig und werde immer wieder gefragt, warum sich Convensis überhaupt eine Büroapotheke leistet, ja gar ein strategisch ausgerichtetes Gesundheitsmanagement. Wir sind eine Agentur mit 20 Mitarbeitern, haben einen Altersdurchschnitt von knapp über 32 und die meisten engagieren sich sowieso für ihre Gesundheit – gehen ins Fitnessstudio, besuchen Pilates- und Yogakurse, essen gesund, nehmen an Marathonläufen teil etc. Da könnte man meinen, das ginge auch so.

Für mich ist trotzdem das betriebliche Gesundheitsmanagement selbstverständlicher Bestandteil meiner Personalarbeit. Ich kümmere mich aufmerksam um meine eigene Gesundheit, warum sollte ich das als Personalverantwortliche also nicht auch für die Mitarbeiter tun?

Dabei versuchen wir bei Convensis, möglichst viel zu bieten, was wenig kostet und doch in den Arbeitsalltag unserer Agentur einzubinden ist.

Wir möchten die 3 Hauptthemen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Bewegung – Ernährung – Entspannung möglichst vielfältig bedienen. Denn letztendlich bedeutet für uns betriebliches Gesundheitsmanagement auch, den Mitarbeitern möglichst viele Möglichkeiten vorzustellen, aus denen sie die für sich richtige auswählen können, um nachhaltig gesund zu bleiben.

Arbeitsmaterial, Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation,  Arbeitssicherheit, Arbeitszeit, Betriebsklima, Bewegung, Burn-Out, Changemanagement, Coaching, Ergonomie, Ernährung, Entspannung,  Fehlzeiten, Führung, Identifikation, Kommunikation, Konfliktmanagement, Licht, Lärm, Motivation, Prophylaxe, Ressourcen, Stress, Suchtprophylaxe, Vorsorge, Wertschätzung, Work-Life-Balance, Wiedereingliederung, Weiterbildung, Zeitmanagement…

Gesundheitsmanagement wirkt so umfassend in alle Erfahrungsbereiche des Arbeitens hinein, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, einzuwirken. Natürlich sind unsere finanziellen sowie personellen Ressourcen begrenzt, doch auch in einer kleinen Agentur bieten sich, mit ein wenig Kreativität, genug Varianten.

Zum Beispiel führen wir, statt einen Rückenkurs anzubieten (in größeren Unternehmen melden sich erfahrungsgemäß nur ein minimaler Bruchteil der Mitarbeiter zu solchen Kursen an-das würde sich also für uns nicht lohnen), einmal wöchentlich einfach vor der Morgenbesprechung 5 Minuten Rückengymnastik durch, an der jeder teilnehmen kann. Das fällt mir als gelernter Physiotherapeutin nicht schwer.

Wir gehen gemeinsam „Ab durch die Hecke“ und gönnen uns einen Mittagsspaziergang an der frischen Luft, wir essen donnerstags vegetarisch und selbstverständlich versorgt unser Obstkorb die Mitarbeiter mit frischem, saisonalem Obst. Ich begreife mich insofern als „Feel-Good-Manager“, als ich immer wieder einen Blick auf eine ergonomische Sitzhaltung richte, auf ausreichend Licht und eine Abwechslung der Arbeitshaltung (z.B. durch verschiedene Sitzmöbel, Stehtische etc.). In einer Gesundheitsmail informiere ich monatlich zu einem allgemeinen Gesundheitsthema. Dazu sammle ich Informationen aus Büchern, Broschüren und von Krankenkassen. Und weil ich natürlich viel zusammentragen kann, aber keineswegs alle Themen fachgerecht abdecken kann, lassen wir uns dabei von kompetenten Partnern helfen.

Obwohl wir einmal jährlich zwei Gesundheitswochen veranstalten, in denen wir uns intensiv mit einem Schwerpunktthema beschäftigen, besteht Gesundheitsmanagement bei Convensis nicht aus einzelnen Aktionen, sondern findet eigentlich täglich „nebenbei“ statt. Information, Aktion und Begleitung sind gleichberechtigte Bausteine.

Deshalb spielt unser „Pillenschrank” auch eine wichtige Rolle in unserem Büro. Mitarbeiter können sich im Naturheilkundlichen Repertorium informieren, welches Mittel für ihre akuten Beschwerden richtig sein könnte  und selbst kurieren.

Die Convensis Büroapotheke beinhaltet übrigens neben dem obligatorischen Erste-Hilfe-Kasten und bewährten Hausmitteln wie Wärmflasche, Tees oder Tigerbalsam verschiedene Arzneien aus der Naturheilkunde, die den Mitarbeiterinnen übliche leichte und akute Beschwerden beheben helfen sollen. Wichtig ist uns dabei natürlich, dass man keine Arzneien einnimmt, die starke Nebenwirkungen haben könnten oder einen ärztlichen Rat voraussetzen. Die Mittel der Homöopathie und die Schüssler-Salze z.B. können gefahrlos eingenommen werden, ohne bei einer Fehleinnahme Gesundheitsbeeinträchtigung befürchten zu müssen.

 

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Leistung erlebbar machen: Events als Instrument erfolgreicher Eigen-PR

– von Luisa Denuell –

Luisa Denuell, Senior Manager Communications bei Convensis

Gutes zu tun, und darüber zu reden, ist eine Seite der PR-Medaille. Die andere meint, das eigene Leistungsportfolio gekonnt zu inszenieren. In diesem Zusammenhang sind Events für Unternehmen wie für Kommunikationsdienstleister ein wichtiges Instrument, um sich zu profilieren. Im Gegensatz zu anderen Instrumenten, die der PR zur Verfügung stehen, appellieren Veranstaltungen direkt an die Erlebniswerte der Bezugsgruppen und versprechen Erfahrbares. Damit gewährleisten sie, dass die jeweilige Botschaft nicht nur kognitiv wahrgenommen werden kann, sondern auch physisch und emotional erlebbar ist.

In ihrer Funktion als Informationsplattform stellen Events für den Veranstalter außerdem die Chance dar, sich dem Publikum gegenüber als Experte zu platzieren – Know-how zu teilen und dabei die eigenen Leistungen einfließen zu lassen. So kann beispielsweise in Vorträgen zu spannenden Trends und Entwicklungen der jeweiligen Branche die eigene Kompetenz beispielhaft aufgezeigt werden. Auch  Round Tables, Kamingespräche oder Podiumsdiskussionen bieten sich an, um dem Event einen informativen Charakter zu verleihen. Denn wem es gelingt, neben Häppchen und Champagner auch Substanz zu servieren, der stillt auch den Wissenshunger und -durst und schafft eine Veranstaltung mit echtem Mehrwert – für die Gäste wie für sich selbst.

Neben Information ist es auch die Gelegenheit zum Austausch, die Events auszeichnet. Hierbei lassen sich zwei verschiedene Formen der Interaktivität unterscheiden: die organisatorische und die persönliche. Erstere bezieht sich auf die Interaktivität der Veranstaltung, was bedeutet, dass die Teilnehmer nicht passiv sind, sondern den Ablauf des Events mit beeinflussen können. Persönliche Interaktivität meint den direkten Austausch zwischen den Gästen untereinander sowie zwischen Gästen und Veranstalter. Hierbei überlässt der Veranstalter die Gesprächsthemen nicht dem Zufall, sondern inszeniert diese bewusst. Aber auch der ungezwungene Austausch beim Get-together oder beim Ausklang des Events sollte nicht unterschätzt werden. Er bietet Gästen wie Veranstaltern die Möglichkeit, sich auf einer persönlichen Ebene auszutauschen und damit Nähe zu generieren.

Hinzu kommt, dass jeder Event als einzigartig wahrgenommen wird – auch wenn er Teil einer Serie ist. Individuelle Eindrücke und Erfahrungen sowie neue Erkenntnisse oder Begegnungen machen die Veranstaltung für die Teilnehmer einmalig, was diese wiederum fest in der Erinnerung verankert. Je besser es dabei gelingt, das Veranstaltungsthema mit den Leistungen des Anbieters in Verbindung zu bringen, desto eher bleiben diese in den Köpfen der Besucher, was Vorteile im Hinblick auf Wettbewerb bringt.

Bei der Organisation des Events gilt es zu beachten, dass sich der Termin nicht mit allgemein relevanten Terminen oder Zeiträumen (z.B. Ferien) überschneidet. Was die Anzahl der Gäste anbelangt sollte Qualität statt Quantität im maßgebend stehen. Ähnliches gilt auch für die Location, die  dem gewünschten Standard der Veranstaltung entsprechen und bequem zu erreichen sein sollte. Bei der Einladung der Gäste bietet sich eine persönliche Ansprache an – im ersten Schritt gerne schriftlich, im zweiten gegebenenfalls telefonisch. Während des Events sollte genügend Raum für Fragen und Gespräche einkalkuliert werden. Damit die Gäste die Dauer des Events abschätzen können (Schließlich handelt es sich in den meisten Fällen um deren Arbeitszeit!), sollte der angekündigte Zeitrahmen eingehalten werden. Ein schriftlicher Dank für die Teilnahme nach dem Event bietet neben der persönlichen Wertschätzung die Gelegenheit, individuelles Feedback zum Zwecke der Qualitätsoptimierung einzuholen.

Wer die genannten USPs eines Events im Hinterkopf behält und sich bei der Planung an die grob skizzierten Richtlinien hält, darf sich auf einen Event freuen, der zwar zunächst Invest bedeutet, der aber garantiert Nachhaltigkeit verspricht.

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Die Psychologie eines DB-Bahn-Quiz‘

– von Susanne Hencke –

Gestern waren meine Social-Media-Kollegin Julia Wiedmann und ich das erste Mal auf einer SOCIAL MEDIA NIGHT im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum.

Julia Wiedmann und Susanne Hencke von der Convensis Group

Wir waren viel zu früh da, weil wir dachten, die Veranstaltung wäre ausverkauft und die guten Sitzplätze rar. Deshalb konnten wir im Vorfeld noch einen kostenlosen Frozen Yoghurt, gesponsort von  kissyo, in der Sonne genießen. Genau das Richtige an diesem sommerlichen Abend. Völlig entspannt verfolgten wir daher, später im Saal, den wachsenden Tweetstream an der Twitterwall, wo sich allerlei Sinn und Unsinn verbreiten durfte.

Meine Erwartungen bezüglich des Abends wurden im ersten Vortrag von Dr. Phillip Rauschnabel mehr als übertroffen. Er präsentierte souverän und humorvoll, gespickt mit vielen äußerst interessanten Details über „die Psychologie des Social Web“. Dabei ging es einerseits um die Bedeutung von Bewertungsportalen (z.B. kununu) und die spannende Frage, ob diese von Unternehmen eher als Gefahr oder Chance begriffen werden sollten. Die Ergebnisse seiner verschiedenen Studien zum Thema legen den Schluss nahe, dass für ein in der Öffentlichkeit eher negativ wahrgenommenes Unternehmen eine positive Bewertung auf einem Arbeitgeber-Bewertungsportal deutlich positive Effekte hat, während eine negative Bewertung die Wahrnehmung nicht weiter verschlechtert. In der Öffentlichkeit positiv wahrgenommene Unternehmen profitieren zwar nicht ganz so eindrücklich von positiven Bewertungen, negative Bewertungen wirken sich aber auch weniger nachteilig aus.

Motivierte, positiv eingestellte Mitarbeiter sollten also auch weiterhin angeregt werden, den Arbeitgeber auf Bewertungsportalen zu bewerten.

Im zweiten Teil ließ er über die Google-Brille die „Fleischwelt“ (eines der meistgezählten Tags zur smcstr) mit der digitalen verschwimmen. Spannende Einblicke darüber, wie wir Neuheiten verarbeiten und diese in unser Leben integrieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Google-Glass durchsetzen wird, aber vielleicht gehöre ich einfach auch nicht zur Zielgruppe… Ich habe noch zu viel Interesse an der „echten Welt = Fleischwelt“.

Besonders gespannt waren wir aber auf den Vortrag der DB Bahn. Wir waren neugierig, wie das für ein Unternehmen dieser Größe eher kleine Social-Mediateam der Bahn die große Anzahl der Kanäle mit den verschiedenen Kommunikationszielen schafft, gekonnt zu bespielen. Unser Tweet zum Vortrag  lässt ahnen, dass unsere Neugier nicht befriedigt wurde.

Stattdessen wurden wir Zuschauer eines albernen und uninformativen 1,2 oder 3-Quiz‘ zur Selbstdarstellung der DB-Bahn.

Sascha Pfeiffer hatte daraufhin in der mehr und mehr aufkommenden Unruhe der Runde kein leichtes Spiel, das Social-Media-Konzept von Expert unter zu bringen, was eigentlich ganz spannend war, da Expert versucht, ca. 200 POS über ein Social Media Konzept und Parentchildsystem zu bedienen.

Leider gab es danach weder einen interessanten Austausch noch eine Diskussion, die mich persönlich sehr interessiert hätte, da auch echte Social Media Experten vor Ort waren.

Es war keine rauschende Nacht, die Social Media Night des Social Media Club Stuttgart. Aber es war ein toller Abend, der auf eine Wiederholung Geschmack gemacht hat. Dank Herrn Dr. Rauschnabel, #bwjetzt, die pro Tweet ein Getränk spendierten, und einigen interessanten Anregungen werde ich aber auch zur nächsten Social Media Night gehen.

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