Baustelle Welt e.V.: Aktuelles zum Indonesien-Stipendium von Ari

Baustelle Welt e.V. möchte dazu beitragen, die Chancen der Globalisierung allen Menschen zugänglich zu machen.

– von Susanne Hencke –

Vor einem Jahr hat Convensis das Stipendiumsprojekt von Baustelle Welt e.V. unterstützt, um begabten und engagierten Indonesiern ein Universitätsstudium zu ermöglichen, die sich diesen nicht selbst leisten können. Mit der Unterstützung von Convensis konnte Ari vor drei Semestern das Lehramtsstudium an der STAIN-Universität in Zentraljava beginnen.

Baustelle Welt e.V. ist eine gemeinnützige Vereinigung von engagierten jungen Menschen, die als Freiwillige längere Zeit in Ländern des Globalen Südens gearbeitet haben. Im partnerschaftlichen Austausch hat Baustelle Welt e.V. zusammen mit der islamischen Organisation Muhammadiyah ein Stipendiums-Konzept auf die Beine gestellt: Von der deutschen Seite werden die Semestergebühren bezahlt, während die indonesische Partnerorganisation die Unterkunft und Verpflegung übernimmt. Die ehemaligen Weltwärts-Freiwilligen kennen das Muhammadiyah Kinderheim in Zentraljava sehr gut und pflegen einen regelmäßigen Austausch mit den Jugendlichen und der Leitung des Kinderheims, sowie mit den aktuellen Freiwilligen vor Ort. Das Projekt ist langfristig angelegt, sodass der nächste Stipendiat Hartono im Herbst 2013 angefangen hat, an der STAIN-Universität zu studieren.

Ausflug zur Futsal-Halle: der jetzige Freiwillige (links oben) und Ari (oben, 3. von rechts) haben die 13-16 jährigen Jungs aus dem Kinderheim zum Fußballspielen eingeladen. Neben kleineren Aktivitäten im Kinderheim gibt es ab und zu auch die Möglichkeit, sich im Schwimmbad oder beim Sport auszutoben!

Im Herbst 2012 wurde Ari aufgrund seiner guten Schulleistungen, sozialen Kompetenzen und wegen seiner hohen Motivation von Baustelle Welt als Stipendiat ausgewählt. Die Aktiven von Baustelle Welt hatten ihn vor vier Jahren als einen engagierten, fröhlichen Jungen kennengelernt, der leidenschaftlich gerne musiziert und allem Neuen sehr neugierig entgegentritt.

Während seines Studiums wird Ari von der Partnerorganisation Muhammadiyah vor Ort betreut, die auch das Kinderheim, in dem Ari aufgewachsen ist, leitet. Ari wohnt weiterhin im Kinderheim und begleitet mittlerweile die anderen Kinder. Ziel des Stipendiums ist es nämlich auch, dass die Stipendiaten die jüngeren Kinder unterstützen. Ari hat die Aufgabe bekommen, einen positiven Lern- und Lebensraum mitzugestalten und den Kindern ein Vorbild zu geben. Diese Aufgabe nimmt er sehr verantwortungsvoll wahr.

Im letzten Jahr hat sich einiges um Ari herum geändert. Das Umfeld im Kinderheim hat sich verändert, Ari wohnt nun mit dem neuen Stipendiaten Hartono in einem Zimmer. Ari ist über viele dieser Entwicklungen froh, da er sich in seinem neuen Umfeld viel wohler fühlt. Mit seinen Leistungen in der Uni ist er bedingt zufrieden und hat sich ein paar große Ziele fürs nächste Semester gesetzt: „I want to get a good mark in all my subjects, read 20 books and I wish I could be able to  run 100 m/s”. Sportlich ist Ari zwar, aber das letzte Ziel spricht wohl eher für seinen Humor…

Wir sind froh, mit unserer Spende Ari das Studium zu ermöglichen und wünschen ihm für seine Vorhaben im Jahr 2014 alles Gute!

Mehr Infos unter: www.baustelle-welt.de

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Gutes Tun zur Weihnachtszeit: Seed of Hope

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch auch am letzten Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die einem Mitglied unseres Teams am Herzen liegt. Heute handelt es sich um das Projekt „Seed of Hope“. Helft mit!

– von Nathalie Haidlauf –

Kennengelernt habe ich das Projekt dadurch, dass der Verein Direkthilfe Wurmlingen e.V., in dem sich meine Eltern engagieren, nun seit drei Jahren Seed of Hope unterstützt.  Die Initiative „Seed of Hope“ wurde vor 15 Jahren von einem deutschen Ehepaar ins Leben gerufen, das während einer Kenia-Reise den Wunsch verspürte, etwas gegen die weit verbreitete Kinderarmut im Land zu tun – und zwar nicht nur durch Geldspenden, sondern durch den Aufbau eines Waisenhauses vor Ort.

Sie gründeten den Verein „Saat der Hoffnung e.V.“ , der es sich zum Ziel gesetzt hat, AIDS-Waisen und ausgesetzten Kindern in Kenia ein neues Zuhause und eine Zukunft zu geben. Nahe der Handelsstadt Kitale im westlichen Kenia gelegen, leben in vier Kinderheimen insgesamt 69 Kinder in mehreren Wohngemeinschaften zusammen. Alle Kinder erhalten eine Schulbildung, Gesundheitsversorgung und die Möglichkeit, sich sportlich und kulturell zu betätigen. Ein schönes Beispiel dafür ist z.B. der Gospel-Kinderchor Sounds of Hope, der dieses Jahr sogar eine kleine Deutschlandtournee absolvierte und bei Freunden und Förderern des Vereins zu Gast war – einen kleinen Konzertausschnitt gibt es hier.

Ein großes Anliegen der Initiative „Seed of Hope“ ist auch die Hilfe zur Selbsthilfe. Vor kurzem konnte durch Spendengelder der Kauf von ca. 5 ha Ackerland realisiert werden. Der Landkauf war notwendig geworden, nachdem die Weltmarktpreise für das Grundnahrungsmittel Mais drastisch gestiegen sind. Mit dem Landkauf wird das Ziel verfolgt, Mais im eigenen Anbau zu produzieren und die tägliche Speisung der Kinder langfristig zu sichern. Das ist nachhaltig und in einer landwirtschaftlich ausgerichteten Gegend eine notwendige Investition in die Zukunft.

Für die Pflege und Nutzbarmachung des Ackerlandes müssen noch mehrere Gerätschaften gekauft und das Land eingezäunt werden. Es ist beabsichtigt, für zwei bedürftige Familien auf dem neuen Land Wohnraum zu schaffen, die dann auch die Beaufsichtigung des Landes übernehmen und durch eigenen Anbau für sich selbst sorgen können.

Unterstützen kann man „Seed of Hope“ nicht nur durch Geldspenden, sondern auch durch Kinderpatenschaften. Besonders transparent arbeitet der Verein dadurch, dass die Gründer seit Beginn der Initiative in Kenia leben und der Austausch mit den Förderern sehr eng ist. So organisiert der Verein beispielsweise jährlich Reisen nach Kenia, bei denen Spender die Gelegenheit haben, die Menschen und das Leben vor Ort selbst kennenzulernen.

Mehr Infos zum Projekt und zum Spendenkonto gibt es hier: www.seed-of-hope.org.

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Christa Benz und Marcus Kuhn: Zurück ins Leben

– von Luisa Denuell –

Manchmal ist es ein einziger Moment, der das Leben grundlegend verändert. Für Christa Benz und Marcus Kuhn aus Stuttgart war es der Morgen des 14. Juli 2012, ab dem für das Ehepaar nichts mehr so sein sollte wie zuvor. „Mein Mann hatte mir noch Kaffee ans Bett gebracht und sprach von Kopfschmerzen“, beschreibt Benz das einschneidende Erlebnis. „Ich fragte ihn, ob sie ihn schon die ganze Zeit plagen würden. ‚Nein‘ war das Letzte, was er sagen konnte.“ Was folgt, sind Wochen des Wartens, in denen die Ärzte des Katharinenhospitals Stuttgart um das Leben des damals 41-Jährigen bangen, der, wie sich später herausstellte, eine Stammganglienblutung erlitt. Für seine starke Frau steht von Anfang an fest, dass ihr Mann wieder gesund wird. „Ich hatte keine Sekunde Angst, dass er sterben würde – trotz der katastrophalen Prognosen der betreuenden Ärzte. Für mich war und ist klar: Marcus wird geheilt.“

Eine einzigartige Liebe: Christa Benz und Markus Kuhn

Der erste Lichtblick wartet nach dreieinhalb langen Wochen, als Marcus Kuhn endlich seine Augen öffnet. „Ich habe geweint vor Freude“, erzählt die Klavierlehrerin bewegt. „Und als ihm auch Tränen über die Wangen liefen, hatte ich die Gewissheit, dass mein Mann alles mitbekommt.“ Am 8. August 2013 wird Marcus Kuhn mit dem Hubschrauber in die Reha Fachklinik nach Neresheim geflogen, wo er fast sechs Monate verbringen wird. Auch dort steht ihm seine Frau treu zur Seite, die sich gegenüber der Klinik ein Appartement mietet. Immer wieder kehrt sie nach Stuttgart zurück, um langsam den Klavierunterricht in ihrer eigenen Klavierschule wieder aufzunehmen. Es ist die große Unterstützung von Schülern und Eltern, von Bekannten, Freunden, Kollegen und ihrer Mutter, die ihr in dieser schwierigen Zeit Kraft schenkt. „Manche Eltern meiner Schüler haben sogar die 100 km Fahrstrecke nach Neresheim auf sich genommen, um mich hin- und herzufahren. Sie haben dies als Möglichkeit gesehen, mir durch Gespräche beizustehen.“ Auch von Kollegen habe sie viele wunderbare Briefe und Telefonate und damit seelischen Beistand erhalten, und auch ihr europaweiter Freundeskreis zeigte rege Anteilnahme. „Marcus Freunde haben einfach angepackt und mich immer wieder tatkräftig unterstützt. Das tut unheimlich gut.“

Nach der Zeit in Neresheim und einer Kurzzeitpflege in Leonberg – hier können sie sogar im selben Zimmer wohnen – geht es für Marcus Kuhn zurück an jenen Ort, an dem sein Herz hängt: nach Hause. Und das ist wieder ein Moment, der Veränderung bringt. Diesmal im Bewusstsein seiner Frau, die plötzlich die Fügung des Lebens glasklar erkennt. „Vor fünf Jahren feierte meine Klavierschule, die ein Stockwerk unter unserer Wohnung liegt, ihr 20-jähriges Jubiläum. Für mich ein persönlicher Höhepunkt, an dem ich mir zwangsläufig die Frage stellte: ‚Ich habe alles erreicht. Was soll noch kommen?‘. An dem Tag, an dem ich meinen Mann nach Hause holte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Nur diese Konstellation ermöglichte es uns, dass Marcus von zu Hause versorgt werden kann.“ In zwei Schichten wird er rund um die Uhr von Pflegekräften betreut, so dass Christa Benz ihren Beruf nicht aufgeben muss und trotzdem immer für ihren Mann da ist. Mit dieser Lösung entscheidet sich die leidenschaftliche Musikerin aber auch für den Verzicht auf Privatsphäre und gegen jeglichen freien Tag für sich. Da ihr Mann in seiner gewohnten Umgebung – und damit bei und mit ihr – leben kann, nimmt sie diese Umstände gerne in Kauf. Denn die damit verbundene Nähe zu ihm macht sie glücklich. „Ich habe mich sogar dazu entschlossen, bei ihm zu schlafen – in einem 90 cm Bett. So kann ich ihn und seine Fortschritte spüren. Manchmal drückt er sogar sanft meine Hand.“ Gerne würde sie ein größeres Bett von 120 cm kaufen, so dass sie gemeinsam mehr Platz hätten. Dazu fehlt ihr momentan leider das Geld, und die Krankenkassen übernehmen diese Leistung nicht. Genauso wenig wie die Kosten für den Treppenlift. Den hat sie anbringen lassen, damit ihr Mann das Haus verlassen und wieder zurück ins Leben kehren kann.

Ein Bild aus früheren Tagen

Und das tut er – jeden Tag ein Stückchen mehr. „Wir haben uns dabei von der Medizin verabschiedet und uns für alternative Heilmethoden entschieden“, erzählt Christa Benz. Dass dieser Weg richtig ist, belegen viele kleine Wunder aus den letzten Wochen und Monaten. So kann im kommenden Januar der Luftröhrenschnitt wieder zugenäht werden, da der gelernte Systemadministrator mittlerweile wieder gut schlucken kann. Und auch sein LDH-Wert, der die Gewebe- und Organschädigung misst und ab 250 kritisch wird, ist von 782 auf 182 gesunken. Seine Frau führt diese Fortschritte unter anderem auch auf den vollständigen Verzicht auf künstliche Nahrung zurück. „Wir führen ihm mittlerweile über seine Bauchdecke nur noch selbst Gekochtes und Gemixtes zu. Medikamente braucht er keine mehr!“ Pflegerin Jolanta, Krankenschwester für Neurologie, ist von den Fortschritten ihres Patienten ebenfalls begeistert. „Anfangs dachte ich, er hat keine Chance. Heute habe ich meine Meinung geändert: Marcus geht es Tag für Tag besser.“ Seine Frau fügt begeistert hinzu: „Und wie! Letzte Woche hat er sogar ‚ja‘ und ‚nein‘ gesagt.“

Am 28. Dezember 2013 feiert das Paar, das sich bereits 10 Jahre kennt, seinen vierten Hochzeitstag. „Wir haben uns gefunden“, schwärmt Christa Benz über die Liebe zu ihrem einstigen Klavierschüler und echten Rock n‘ Roll-Fan. „Unser Baby ist unsere Klavierschule, die ich vor 26 Jahren gegründet habe, und in die wir beide sehr viel Zeit, Kraft und Herzblut investiert haben. Auch Marcus hat sich von Anfang an mit ihr identifiziert. Heute ist es sie, die uns trägt“. Mit ihrem individuellen Unterrichtskonzept begeisterte Christa Benz nicht nur ihren Mann, sondern unzählige Schüler, die ihr auch über die schwere Zeit hinweg die Treue gehalten haben. Lediglich sechs Schüler hätten sich abgemeldet, was für sie einen freien Unterrichtstag ergab – ein lang gehegter Wunsch von Christa Benz. „Ich kann keine Schüler abweisen. So haben sich die Dinge einmal wieder wie von selbst gefügt.“ Dass das Leben ihres Mannes noch lange nicht vorbei ist, davon ist Christa Benz felsenfest überzeugt. Es sind Erlebnisse wie Marcus Kuhn’s erster Ausflug im Sommer zu einer Gartenparty bei Freunden, bei denen ihm die Lebensfreude ins Gesicht geschrieben steht. „Ich weiß, dass mein Mann eines Tages seinen bereits fertigen Krimi verlegen wird, und dass wir gemeinsam auf Inline Skates ins Krankenhaus fahren werden, um den Ärzten zu zeigen, dass das für sie Unmögliche möglich geworden ist.“

Wenn auch Sie Christa Benz und Markus Kuhn finanziell unterstützen möchten, nutzen Sie bitte folgende Kontodaten: Christa Benz, Konto 329 83 69, BLZ 60050101. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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Mein Weg zu Convensis: Jennifer berichtet

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Jennifer Zimmermann –

Mein Weg zu Convensis begann etwa im Mai 2013, mit der Überlegung, wo ich mein Praxissemester verbringen wollte. Bisher hatte ich Angewandte Medien mit der Fachvertiefung PR & Kommunikationsmanagement an der Akademie der media GmbH in Stuttgart, bzw. an der Hochschule Mittweida, studiert. Wohin ich wollte, war mir klar: Eine Agentur sollte es werden, da ich mir dort durch verschiedene Kunden mehr Abwechslung erhoffte. Außerdem hatte ich vor, mich an meinen persönlichen Interessen zu orientieren und im Bereich Brand-Management und Strategie zu arbeiten.

Jennifer Zimmermann, Praktikantin bei Convensis

Bereits zuvor hatte ich mich ausgiebig mit der Praktikantensituation in Deutschland auseinander gesetzt. Ich hatte im Rahmen der Vorlesung „Virales Marketing“ Vorträge gehalten, eine Vorlesung im Schaufenster veranstaltet, wertvolle Kontakte geknüpft und auch das Experiment einer Guerilla-Bewerbung darf ich zu meinem Erfahrungsschatz zählen. All diese Erkenntnisse konnte ich schließlich als Beitrag zu einem E-Book beisteuern, durch welches das Projekt abgeschlossen wurde.

Bei meiner Recherche nach Agenturen im Kreis Stuttgart fiel mir unter anderem der Internetauftritt von Convensis ins Auge. Sie suchten zwar nicht explizit nach Praktikanten, Initiativbewerbungen seien aber immer willkommen. Außerdem fand ich – im Gegensatz zu vielen anderen Ausschreibungen – eine genaue Beschreibung dessen, was mich bei einem Praktikum bei Convensis erwarten würde und dessen, was ich im Gegenzug erhalten sollte. Schon wenige Tage nach meiner Bewerbung erhielt ich eine freundliche  Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Letztendlich folgten auf etwa zehn Bewerbungen zwei Vorstellungsgespräche und zwei Zusagen. Doch unterschiedlicher hätten sich die Agenturen nicht präsentieren können, weshalb mir meine Entscheidung nicht schwer fiel. Das Vorstellungsgespräch bei der anderen Agentur dauerte gerade einmal 10 Minuten, wobei lediglich noch einmal nach den Punkten gefragt wurde, die ich bereits in meinem Lebenslauf erwähnt hatte. Das einzige menschliche Wesen, welchem ich, neben dem Herrn mit dem ich das Gespräch hatte, begegnete, war die Empfangsdame. Meine Arbeit dort hätte hauptsächlich aus der Mediaplanung für eine Schuhmarke bestanden – nach allzu viel Abwechslung hörte es sich nicht an. Dazu kam, dass er mir noch während des Gesprächs die Zusage für einen Praktikumsplatz gab. Ich solle mich allerdings möglichst schnell entscheiden, da es noch zwei andere Bewerbungen um eine Traineestelle gäbe und er nur eine Person einstellen könne. Die Stellenvergabe erfolgte also nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Zwischen Trainee- und Praktikumsstellen scheint es keinen Unterschied zu geben, die Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber scheinen irrelevant. Hauptsache die Stelle ist besetzt.

Bei Convensis dagegen stand ich direkt mitten im Raum – Türen gibt es nicht, so dass ich meine potentiellen Kollegen sehen konnte – und verbrachte dort eine gute halbe Stunde. Es hatten sich gleich zwei Menschen für mich Zeit genommen, welche ehrliches Interesse an meinen Erfahrungen und Wünschen zeigten und denen es wichtig schien, dass ich zu Unternehmen und Stelle passe. Schließlich überzeugten mich auch die Investitionen in Weiterbildung und Gemeinschaft der Mitarbeiter. Nur eine Woche später hatte ich die Zusage im Briefkasten – meine Entscheidung war klar.

Nach sechs Wochen bei Convensis kann ich ein positives Zwischenfazit ziehen: Mein Wunsch, das Marketingteam zu unterstützen, ist berücksichtigt worden. Kollegen und Arbeitsatmosphäre sind angenehm und die eigene Leistung wird wertgeschätzt. Ich freue mich auf weitere spannende Monate und werde mitnehmen, was geht.

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Gutes tun zur Weihnachtszeit: Support International e.V.

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch von nun an jeden Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die Mitgliedern unseres Teams am Herzen liegt. Zum dritten Advent handelt es sich um Support International. Helft mit!

– von Evelyn Großmann –

Ist es euch auch wichtig, dass eure Spenden nicht in anonymen Verwaltungsstrukturen versickern, sondern jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird? Dann würde ich euch gerne die gemeinnützige Hilfsorganisation Support International e.V. in Eichstätt vorstellen, die vor allem Patenschaften für Waisenkinder in Uganda vermittelt. Während der gemeinsamen Arbeit an einem Kommunikationskonzept konnte ich mich selbst davon überzeugen, wie viel Wert darauf gelegt wird, dass jede Hilfe ohne Umwege weitergeleitet und vor Ort eingesetzt wird.

So ist es nicht verwunderlich, dass Support International für die transparente und effektive Projektarbeit seit Jahren das offizielle Spendensiegel des Deutschen Zentralen Instituts für Soziale Fragen (DZI) erhält, das die Vertrauenswürdigkeit des Vereins bezeugt.

Als ich Maria Groos, die Geschäftsführerin von Support International e.V. zum ersten Mal persönlich getroffen habe, war mir sofort klar, was den Verein so einzigartig macht. Die ehrliche Begeisterung sprach aus jedem ihrer Worte, als sie erzählte, wie sehr die Tätigkeit des Vereins den Menschen in Uganda hilft. Für die ehrenamtlichen Mitglieder ist ihr Engagement kein Pflichtprogramm, sondern eine Herzensangelegenheit.

Support International ist geprägt von einem starken Netzwerkgedanken: Persönliche Beziehungen bilden die Basis der Arbeit und schaffen Vertrauen und Transparenz. In der freundschaftlichen Atmosphäre zwischen den Mitgliedern, den Partnern in Uganda und den Menschen, die Unterstützung brauchen, wird jeder als einzigartige Person wertgeschätzt. Nicht umsonst lautet das Credo, die „unveräußerliche Würde des Menschen“ zu wahren. Es geht nicht um kurzfristige, oberflächliche Hilfe, sondern darum, Menschen in ein selbständiges und würdevolles Leben zu begleiten.

Die Werte Gemeinschaft und Menschlichkeit werden auch im Meeting Point International (MPI) in Kampala großgeschrieben, wo HIV-Kranke, deren Familien und hinterbliebene Waisenkinder liebevolle Unterstützung und Halt in der Gruppe finden. Für diese Waisenkinder vermittelt Support International seit 1996 Patenschaften. Durch die Hilfe der europäischen Paten können die Kinder die Schule besuchen und werden mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten versorgt, die auch für ihre Pflegefamilien eine große Stütze darstellen.

Neben der engagierten Spendenakquise für Katastrophenfälle, die sofortige Hilfe verlangen, unterstützt der Verein auch das Lubaga Hospital in Kampala, sowie eine ortsansässige Highschool, in der Wert auf nachhaltiges und selbständiges Lernen gelegt wird. Zudem ist Support International fest in das internationale Netzwerk AVSI eingebunden, das weltweit 27.000 Kindern durch eine Patenschaft unterstützt.

Für alle die mithelfen wollen, gibt es nicht nur die Möglichkeit zu spenden oder eine Partnerschaft für ein Kind in Uganda zu übernehmen. Auch tatkräftige Unterstützung ist herzlich willkommen. Der Verkauf von wunderschönen, selbstgemachten Ketten, die die Frauen in Uganda in sorgfältiger Handarbeit herstellen, ist zum Beispiel eine tolle Möglichkeit, um Support International zu unterstützen.

Viele weitere interessante Hintergrundinformationen, aktuelle Projekte und Möglichkeiten sich einzubringen, findet ihr auf der Homepage des Vereins: www.supportinternational.de.

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Mein Weg zu Convensis: Felix berichtet

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Felix Haußmann –

Mein Weg zu Convensis begann genaugenommen im Mai 2013 mit der Überlegung, was ich nach dem Ende meines Bachelorstudiums eigentlich machen wollte. Bis zum Ende des Sommersemesters 2013 würde ich in Bamberg noch Kommunikationswissenschaft, Politik und Soziologie studieren und danach entweder direkt mein Masterstudium anschließen oder ein Praktikum einschieben. Ich entschied mich für letzteres und begann, mich nach Ausschreibungen für ein Praktikum im Bereich PR/ Öffentlichkeitsarbeit umzusehen. Da meine Freundin zur selben Zeit ein Praktikum in der Gegend machen würde, beschloss ich, Bamberg vorübergehend zu verlassen und mich auf den Großraum Stuttgart zu konzentrieren.

Felix Haußmann, seit November 2013 Praktikant bei Convensis

Meine Vorstellungen, die mein zukünftiges Praktikum betrafen, waren relativ klar: Ich wollte nach Möglichkeit in eine Agentur, in der ich die Möglichkeit haben würde, in die verschiedensten Bereiche der Kommunikationsarbeit hineinzuschnuppern. Mit dem Ziel, ein Bild dieses ganzen Prozesses von der Entwicklung einer Unternehmensstrategie bis hin zur täglichen Pressearbeit zu bekommen. Darüber hinaus wollte ich natürlich auch im Rahmen der Möglichkeiten selbständig an Projekten mitarbeiten.

Auf meinem Streifzug über die Homepages sämtlicher PR-Agenturen Stuttgarts fiel mir recht schnell der Auftritt der PR-Agentur Convensis auf: Convensis suchte zwar nicht explizit nach einem Praktikanten, hatte aber eine ausführliche Beschreibung darüber auf ihre Internetseite gestellt, was einen Praktikanten bei Convensis erwarten würde. Ich dachte deshalb, dass es nicht schaden könne, auch Convensis über meine Absichten zu informieren und ihnen eine Bewerbung zu schicken.

Bereits einen Tag nachdem ich mein Bewerbungsschreiben nebst Lebenslauf abgeschickt hatte, bekam ich eine Antwort. In dieser wurde mir mitgeteilt, dass Convensis momentan zwar nicht aktiv nach einem Praktikanten suche, man sich aber freuen würde, mich in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen. Über diese unerwartet schnelle Rückmeldung war ich sehr erfreut und so vereinbarten wir für die Woche danach ein erstes Bewerbungsgespräch.

Am 22. Mai saß ich dann zum ersten Mal bei Convensis am Besprechungstisch und wartete gespannt darauf, was nun passieren würde. Meine Befürchtungen und meine Nervosität, die ich im Vorfeld des Gesprächs hatte, stellten sich jedoch als völlig unbegründet heraus und so trat ich mit einem positiven Gefühl die Heimreise an. Das Gespräch kreiste nämlich nicht nur darum, was ich schon in meiner Bewerbung niedergeschrieben hatte, sondern war vielmehr ein gegenseitiger Austausch von Erwartungen und Interessen. Dabei erfuhr ich eine Menge über Convensis, das meinen Eindruck bestärkte, hier an der richtigen Adresse zu sein.

Offensichtlich hatte mich mein Eindruck nicht völlig getäuscht, denn schon bald nach dem Gespräch bekam ich die Rückmeldung, dass Convensis daran interessiert wäre, ein paar Schreibproben von mir zu bekommen und mich gerne zu einem weiteren Termin einladen würde. Hoch erfreut packte ich alles, was ich an Schreibproben finden konnte zusammen und schickte diese an Convensis.

Nachdem auch das zweite Vorstellungsgespräch sehr gut und in einer äußerst angenehmen Atmosphäre verlaufen war, hielt ich nur wenige Wochen später meinen Praktikumsvertrag in Händen.

Seit vier Wochen bin ich bin jetzt mittendrin im Alltag einer PR-Agentur und damit im Alltag von Convensis. Meine ersten Eindrücke aus den Bewerbungsgesprächen, dass bei Convensis mehr zählt als nur die Arbeit, haben sich bestätigt. Ich bin froh, dass ich mich für das Praktikum hier entschieden habe und bin gespannt darauf, was mich in den nächsten fünf Monaten noch alles erwartet…

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Gutes tun zur Weihnachtszeit: World Vision

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch von nun an jeden Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die Mitgliedern unseres Teams am Herzen liegt. Helft mit!

World Vision ist ein christliches Kinderhilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft.In Deutschland gibt es World  Vision seit 1979. Derzeit schenkt die Organisation 150.000 Patinnen und Paten in aller Welt Hoffnung und Perspektiven für eine bessere Zukunft. Mit einer Patenschaft werden nachhaltige Regional-Entwicklungsprojekte unterstützt, die sowohl dem Patenkind als auch der Familie und der Dorfgemeinschaft helfen. Dabei liegt liegt der Fokus vor allem auf dem Wohlergehen von Babys und Kleinkindern. Angesichts der schwierigen Umstände, in die sie hineingeboren werden, sind sie besonders auf Fürsorge angewiesen.

World Vision Deutschland wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und empfohlen und unterliegt der Selbstverpflichtung des Deutschen Spendenrates. World Vision Deutschland ist Mitglied bei „Aktion Deutschland Hilft“, dem Bündnis von zehn deutschen Hilfswerken unter der Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker. International unterhält World Vision offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF und hat Beraterstatus beim Flüchtlingskommissariat (UNHCR).

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Mein Praktikum bei Convensis Teil 1: Champagner oder Cola?

Beiträge von Praktikanten für (zukünftige) Praktikanten: Hier berichten unsere aktuellen Praktikanten Felix und Jennifer von nun an regelmäßig von allen Höhen und hoffentlich nicht allzu vielen Tiefen, die das Praktikantenleben bei Convensis mit sich bringt. Von der Herausforderung der Bewerbung, Einblicken in den Arbeitsalltag über mögliche Stolpersteine bis hin zu den Vorstellungen und Wünschen des „perfekten Praktikums“ wird dabei nichts ausgelassen, was für euch von Interesse sein könnte.

– von Jennifer Zimmermann –

Ich habe ihn gefunden. Bin eine der glücklichen 65,8 Prozent in Deutschland – bisher. Denn einen Praktikumsplatz, vor allem einen guten, zu bekommen, scheint heutzutage ein Privileg zu sein. Ich habe recherchiert, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt, Dozenten zu Hilfe gezogen, Doktortitel (echte) verwendet, Vorträge gehalten, CEOs meinen Lebenslauf persönlich in die Hand gedrückt, Absagen bekommen, weiter Bewerbungen geschrieben, Bewerberportale verflucht, vergeblich auf Antworten gewartet, Gespräche geführt und letztendlich bin ich bei Convensis gelandet.

Jennifer Zimmermann, seit November 2013 Praktikantin bei Convensis

Bestnoten und ein schnurgerader Lebenslauf nach dem Motto Geburt, Abitur, Studium reichen für einen Praktikumsplatz bei den meisten Arbeitgebern nicht mehr aus. Wer einer der Privilegierten sein möchte, muss, neben Praxiserfahrung, Praxiserfahrung und Praxiserfahrung, schon mehr zu bieten haben. Auslandsaufenthalte, Weiterbildungen, Fremdsprachen, Programmkenntnisse etc., wobei die Soft Skills natürlich auch nicht fehlen dürfen. Anschließend bleibt dann noch das Problem, wie ich es schaffe, aus den 800 anderen Bewerbungen möglichst positiv heraus zu stechen. Stellenausschreibungen für Praktika klingen oftmals genauso, wie solche für Vollzeitstellen. Größter Unterschied: Das Gehalt. Dass Praktikanten oftmals nur gering oder gar nicht entlohnt werden, ist allseits bekannt. Daneben gibt es große deutsche Unternehmen, die anstatt Vollzeit-Angestellter Praktikanten in rauen Mengen, befristet für einzelne Projekte, einstellen. Der Praktikantenreport 2012 des Portals „meinpraktikum.de“, bei dem insgesamt 5.500 Praktika in ganz Deutschland bewertet wurden, deckt weitere Details auf. So arbeiten Praktikanten im Schnitt 7,75 Stunden am Tag und bekommen dafür durchschnittlich 290 Euro im Monat – branchenübergreifend wohlgemerkt. Über ein Drittel der Praktikanten sind dabei unzufrieden. Doch was macht eigentlich ein gutes Praktikum aus? Und wann kann man zufrieden sein mit seinem Arbeitgeber? In meinem Vortrag „Champagner bestellen – Cola bezahlen“ und dem begleitenden E-Book „Der CEO im Mienenfeld oder: Warum Führungskräfte lernen müssen, die Bombe zu lieben“ habe ich mich bereits als Co-Autorin mit der Praktikantensituation in Deutschland auseinander gesetzt.

Nun frage ich mich: Wie ist die Situation bei Convensis? Bin ich Champagner oder Cola – und was erhalte ich im Gegenzug? Ich werde berichten…

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Gutes tun zur Weihnachtszeit: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Convensis wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit! Um den guten Zweck zu unterstützen, stellen wir euch von nun an jeden Adventssonntag eine gemeinnützige Einrichtung vor, die Mitgliedern unseres Teams am Herzen liegt. Den Start machen die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, eine der größten diakonischen Einrichtungen Europas. Helft mit!

Seit 140 Jahren setzten sich die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel für alle ein, die auf Hilfe, Unterstützung oder Assistenz angewiesen sind. Als diakonische Einrichtung, in der Menschen mit Epilepsie, geistiger Behinderung oder psychischen Beeinträchtigungen, alte und kranke Menschen, Jugendliche mit sozialen Problemen und wohnungslose Menschen betreut werden, erfahren so pro Jahr über 200.000 Menschen Hilfe. Zusätzlich zur allgemeinen Betreuung werden viele weitere Dienste angeboten: Neben der Unterstützung von Kindern und Senioren sowie Hospizdiensten wird ein besonderer Fokus auf die Unterstützung von an Epilepsie erkrankten Menschen gesetzt.

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