Alle Beiträge von Andreas Eisfeld

Gutes Tun zur Weihnachtszeit: Balkan Route Stuttgart

Ein besonderes ehrenamtliches Engagement haben drei junge Stuttgarter auf die Beine gestellt: Die Initiative „Balkan Route Stuttgart“ setzt sich für Hilfesuchende in Flüchtlingscamps auf dem Balkan ein. Unterstützer können dabei Kleiderspenden zur Verfügung stellen, die anschließend per Auto oder Spedition direkt an ihren Einsatzort gebracht werden.

Balkan Route Stuttgart

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Gutes tun zur Weihnachtszeit – Ehrenamtliches Engagement im Freundeskreis Flüchtlinge

Bereits am 1. Advent haben wir einen kleinen Überblick darüber gegeben, auf welchen Wegen man sich für Flüchtlinge einsetzen kann – denn oft hat man zwar den Willen, sich sozial zu engagieren, scheitert aber an den vermeintlich einfachen Fragen: Werden Sachspenden überhaupt noch benötigt? Wo kann ich konkret anpacken? Und an welcher Stelle wird meine Hilfe am ehesten gebraucht? Die Antworten darauf liegen direkt vor der Nase: Lokale Zusammenschlüsse von ehrenamtlichen Helfern bieten in verschiedenen Stadtteilen und Orten der Region Stuttgart die Chance, zur gelungenen Integration von Asylsuchenden beizutragen.

– von Andreas Eisfeld –

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Privat ist das neue öffentlich: Wie Periscope die (Unternehmens-) Kommunikation verändert

Die Zeiten, in denen man entweder ein Mitglied der Rolling Stones oder der Hauptdarsteller in einem Hollywood-Blockbuster sein musste, um ein Millionen-Publikum zu erreichen, sind schon lange passé: Die „Generation YouTube“ lebt heute selbstbewusst in einer Welt, in der beinahe jeder seine eigenen Botschaften auf eine breite Masse loslassen kann – so trivial diese auch manchmal sein mögen. Daher ist es nur folgerichtig, dass mit Periscope seit wenigen Monaten ein neuer Dienst auf dem Markt ist, der die Grenzen zwischen Sender und Empfänger weiter verschwimmen lässt. Und prompt gehen Agenturen und Unternehmen auf die Suche nach dem passenden Verwendungszweck.

– von Andreas Eisfeld –

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National Branding: Über die Vermarktung von Reisezielen

– von Andreas Eisfeld –

Meist schalten wir alle mitten in der Sommerferienzeit einen Gang runter: Die Nachrichtenlage konzentriert sich traditionell eher auf typische Sommerlochthemen wie Castingsendungen und entlaufenen Zootiere, zahlreiche Büros sind unterbesetzt und die Schulen und Universitäten des Landes sind leer. Doch wo befinden sich alle? Ganz klar, auf Reisen.

Der Tourismus boomt und ist einer der größten Märkte Deutschlands – mit einer Bruttowertschöpfung von über 210 Mrd. Euro trägt die Branche fast 10 % zur Leistung der deutschen Volkswirtschaft bei. Verständlich, dass die Deutschen dabei auch selbst gerne unterwegs sind. Über drei Viertel von Ihnen reisen Jahr für Jahr. Wiederum 70 % der Reisenden wagen sich über die eigene Grenze hinaus, um im Ausland Entspannung, Faszination und Abenteuer zu finden. Dementsprechend wichtig ist es für beliebte und aufstrebende Tourismusziele, aus der Masse hervorzustechen und sich klar zu positionieren. Viele Länder handeln zunehmend wie Marken. Der auf den ersten Blick unverkennbare Außenauftritt bedingt ein Logo.

Quelle: tourism.australia.com

Im Allgemeinen ist ein gutes Logo unverwechselbar, spielt mit den Charakterzügen und prägenden Merkmalen des dahinter Stehenden und lässt sich in kürzester Zeit begreifen. Als besondere Herausforderung auf dem Reisemarkt muss ein Logo direkt die Stimmung transportieren, die den geneigten Reisenden einfängt. Vielleicht der leichte Weg, aber beispielsweise toll umgesetzt: Australien integriert einen seiner bekanntesten Bewohner direkt ins Logo und spielt mit sommerlicher und warmer Farbe, die direkt erahnen lässt, was den Touristen erwartet.

Quelle: peru.travel

Aber auch andere Wege funktionieren. Das Logo von Peru bricht das eigentlich typische Schema, ein isoliertes Logo neben einen Schriftzug zu setzen und präsentiert sich auffällig und anders. Es wirkt verspielt, aber gleichzeitig warm und passt stimmig zur Kultur des Landes. Doch es gibt auch Gegenbeispiele: Einige Logos sind nicht einmal schlecht designt, sondern einfach nur verwirrend und lassen jeglichen Bezug zum beworbenen Reiseland vermissen. Gerne glaubt man, dass Estland überraschend anders ist und freut sich über die schon im Logo ausgesprochene Einladung. Dieses versprüht aber den Charme eines IT-Konzerns, ist kalt und unemotional.

Quelle: visitestonia.com

Und hier liegt auch schon das Problem: Die Ausstrahlung eines Land, das durch viele Facetten beeindruckt oder sogar das unausgesprochene Versprechen neuer, noch nie gesehener Entdeckungen bietet, in einer Text- und Bildmarke zu transportieren, ist ein schwieriger Drahtseilakt. Nun ist nicht davon auszugehen, dass je ein potentieller Reisender seine Entscheidung für den nächsten Urlaub dem Branding eines Landes überlässt. Dennoch zeigt dieses Beispiel auf, dass der Außenauftritt eines Landes seine gewünschte Wirkung verfehlen kann, wenn er nicht stimmig ist. Und das gilt letztlich nicht nur für den Tourismus, sondern für die gesamte Marketingbranche.

Auch wenn die Hauptreisesaison demnächst vorbei ist, die Medien demnächst wieder über wichtige Themen berichten und sich die Büros, Schulen und Universitäten der Nation bald wieder füllen werden, gilt für die Wahl des nächsten Reiseziels: So schön sie auch ist, darf man sich nicht zu sehr von der Verpackung blenden lassen. Denn hinter schlechtem Branding verbirgt sich oft die schönste Überraschung. Das Ticket nach Tallinn ist auf alle Fälle schon einmal gebucht.

Quellen: Der deutsche Reiseverband

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Gibt es DIE ideale Strategie für Social Media? – Wie der deutsche Mittelstand soziale Medien nutzt

– von Andreas Eisfeld –

Während die großen DAX-Unternehmen durch die Bank in Social Media-Portalen vertreten sind und ihre Botschaften zum großen Teil erfolgreich platzieren, gehen die Meinungen über Nutzen und Sinn des Einsatzes sozialer Medien im Mittelstand weit auseinander: Lässt sich meist kein messbarer Erfolg erkennen, oder handelt es sich doch etwa um ein Sprungbrett, um kleine, aber feine Erfolgsgeschichten zu schreiben? Und sind es nicht vor allem die jungen Unternehmen, die von geschickter Kommunikation in der Digitalwelt profitieren? Wenn also eine Sache klar ist, dann, dass noch viele Fragen offen sind. Kann es überhaupt eine Musterstrategie, das eine richtige Konzept zur effektiven Nutzung geben? Um zumindest diese Frage zu klären, sollten wir erst einmal einen Blick auf die digitalen Nutzungsgewohnheiten deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen, die sogenannten KMU, werfen.

Im Rahmen meiner Abschlussarbeit an der Universität Hohenheim habe ich im vergangenen Jahr das Nutzungsverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen in Baden-Württemberg untersucht – einem Bundesland, das sich gerne für seine Nähe zu technischen und technologischen Trends rühmt. Dies spiegelte sich  schon im Anteil der untersuchten Unternehmen wider, die Social Media aktuell nutzen:  Von insgesamt 367 befragten mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gaben 67 Prozent der Befragten an, mindestens eine Form sozialer Medien zu nutzen.

Grundsätzlich schienen für die restlichen Untersuchungsteilnehmer vor allem zwei Gründe gegen den Einsatz von Social Media sprechen: 48 Prozent der Unternehmen, die sich gegen den Einsatz im Web 2.0 ausgesprochen hatten, erwarteten schlichtweg keinen Nutzen durch Social Media-Auftritte, während 45 Prozent den personellen Aufwand als zu hoch einschätzten. Darüber hinaus wurde häufig Zeitmangel angegeben, sowie, dass sich die Präsenz in sozialen Medien zwar in der Planungsphase befinde, allerdings zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht realisiert wurde. Vereinzelt wurde geäußert, dass innerhalb des Unternehmens immer noch Unklarheiten über die strategische Ausrichtung bestehe (etwa bei der Auswahl der Zielgruppen der Kommunikationsaktivitäten), weshalb der Einsatz noch nicht sinnvoll erscheine. Viele der Gründe gegen den Social-Media-Einsatz basieren also auf Formen von Zeit-, Personal- und Ressourcenknappheit, die vor allem im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen.

Von sicherlich größerem Interesse ist aber, wie denn Social Media tatsächlich genutzt wird: Es ist auffällig, dass mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre mit der Nutzung begonnen hatte, was dafür spricht, dass sich viele mittelständische Unternehmen immer noch im Adoptions- und Aneignungsprozess befinden. Den Erwartungen entsprechend sind KMU vor allem bei den sozialen Netzwerken, allen voran den eher privat ausgerichteten Netzwerken wie Facebook, aktiv vertreten. 76 Prozent der Befragten nutzen private soziale Netzwerke aktiv, 66 Prozent nutzen beruflich ausgerichtete Netzwerke aktiv. Auffällig ist aber auch die hohe passive Nutzung (also beispielsweise die Nutzung als Recherchetool zur Suche von Informationen) von beruflichen Netzwerken wie etwa XING, die von 78 Prozent der befragten Unternehmen betrieben wird und damit noch vor der aktiven Nutzung der privaten sozialen Netzwerke liegt.

Social-Media-Management hängt noch immer der Ruf als „Nebenbei-Tätigkeit“ nach. 75 Prozent der Befragten gaben an, dass Mitarbeiter Social Media betreuen, die parallel auch für andere Aufgabengebiete zuständig sind. Nur 4 Prozent beschäftigen Angestellte, die ausschließlich für die Betreuung der Social Media-Kanäle zuständig sind. Der Großteil setzt soziale Medien zur Steigerung des Bekanntheitsgrades (89 Prozent der Befragten) ein. Als Instrument zur Kundenbeziehungspflege verstehen 67 Prozent ihre Social Media-Auftritte. Als dritthäufigstes Ziel wurde die Steuerung des Marken- und Unternehmensimages (65 Prozent) genannt. 84 Prozent gaben an, dass Neukunden eine Zielgruppe ihrer Social Media-Kommunikation darstellen, 81 Prozent nannten Bestandskunden. Auf dem dritten Rang folgen Geschäftspartner (64 Prozent). Der grundsätzliche Impuls zur Einführung stammte in vielen Fällen von der Geschäftsführung, die Ausgestaltung geschah über die betreuenden Mitarbeiter. Soweit also der kurze und knappe Überblick.

Wie entwickelt sich also nun der Social-Media-Einsatz im Mittelstand, und viel wichtiger, gibt es eine ideale Strategie? Wie in so vielen Fällen hat sich bei dieser Untersuchung schnell herausgestellt, dass es die eine, für alle perfekte Nutzungsweise nicht geben kann. Zu unterschiedlich sind individuelle Ansprüche. Uns allen ist aber selbstverständlich klar, dass das reine Einrichten eines Facebook-Accounts kein Garant für den erfolgreichen Auftritt in der Netzwelt darstellt. Vielmehr zählt es, ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten, das aber natürlich auch zu den spezifischen Begebenheiten des Unternehmens passt. Und so besteht dann auch für den Mittelstand die Chance, mit der richtigen Motivation und der zündenden Idee eine kleine, aber feine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Wie das funktionieren kann, zeigt die bekannte Therme Erding: Der offizielle Facebook-Auftritt des Erlebnisbads zählt über 190.000 Fans und bietet damit eine erstaunlich breite Plattform für die Unternehmenskommunikation.

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